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Oberländischer Schützenverband

Oberländer Schützen mit neuer Verbandsfahne

170 Vereinsabgeordnete des Oberländischen Schützenverbandes (OSV) haben mit vielen Sektionsfahnen und -Standarten in der Mehrzweckhalle von Kandersteg die neue Verbandsfahne feierlich empfangen. Bernhard Aegerter, Gstaad, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

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Oberländer Schützen mit neuer Verbandsfahne

© LEUZINGER FRITZ

Flankiert mit Gotte Franziska Gäggeler (l.) und Götti Daniel Reichenbach (r.) präsentierte Erich Schüpbach mit Stolz als 1. Fähnrich die neue OSV-Verbandsfahne.

Mit ernster Miene trug Fähnrich Simon Fuhrer am Samstag die 40-jährige Verbandsfahne zur Eröffnung der 109. Delegiertenversammlung der Oberländer Schützen (OSV) in die Mehrzweckhalle. Mit dem Berner Marsch begleitete die Musikgesellschaft Kandersteg die Abschiedszeremonie des alten Banners. Auch Berns Regierungspräsidentin Beatrice Simon beehrte mit zahlreichen Ehrengästen und Sponsoren den feierlichen Festakt. In ihrem Grusswort gab Regierungsrätin Simon einige Anekdoten zu ihrer Schützenbeziehung preis, die zum Schmunzeln anregten.

Als Fahnenpaten enthüllten die beiden versierten Schützen Franziska Gäggeler, Uetendorf, und Daniel Reichenbach, Feutersoey, das neue schmucke Oberländer Fahnentuch. Zum traditionellen Fahnenmarsch durfte OSV-Präsident Bernhard Hari das Feldzeichen entgegennehmen. Die neue, kräftigrote Verbandsfahne verbindet mit den Bergen und dem Oberland-Wappen sowie der angeordneten Scheibe und den symbolisierten Schützen das Klassische mit dem Modernen. Der geäuffnete Fahnenfonds von 20’000 Franken wurde mit einem namhaften Sponsorenbeitrag durch die Concordia Krankenversicherung gespiesen.

Oberländisches im Amt Thun

Für einmal sind die verbandsüblichen Geschäfte etwas in den Hintergrund geraten. Die Finanzen basieren auf einer gesunden Bilanzstruktur und weisen ein Eigenkapital von 57’668 Franken aus. Im Nachwuchsfond sind rund 35’500 Franken. Der neunköpfige Verbandsvorstand und OSV-Präsident Bernhard Hari wurden für eine weitere Amtsdauer mit Applaus bestätigt. Einzige Ausnahme ist Bernhard Aegerter aus Gstaad, der nach zwölf Amtsjahren seinen Rücktritt ankündigte. Für die entstandene Lücke wurde in den Gesellschaften im westlichen Oberland kein Ersatz gefunden. Die Suche geht weiter und Aegerter bleibt bis zum Erfolg im Amt. Das nächste Oberländische Schützenfest wird 2021 im Thuner Ost- und Westamt als dezentraler Schiessanlass durchgeführt. Acht Vereine haben ihre Trägerschaft bereits zugesichert.

Ehrenmitglied Bernhard Aegerter

Jährlich finden im Berner Oberland mit viel Freude und Herzblut gegen 40 organisierte, sogenannte freie Schiesswettkämpfe statt. Bernhard Aegerter, Gstaad war als zweiter Schützenmeister im OSV-Vorstand während seinen zwölf Amtsjahren zuständig für die freien Schiessanlässe. Aegerter wurde mit grossem Applaus mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Im würdigen Rahmen der Delegiertenversammlung durften 16 Oberländer Schiessfunktionäre die Verdienstmedaille des Schweizer Schiesssportverbandes entgegennehmen. Damit wurde die langjährige Tätigkeit als Hauptfunktionäre in den Vorständen ihrer Schiessvereine ausgezeichnet: Vreni Bühler, Aktuarin bei den Militärschützen Balzenberg und Manuela Wittwer, Hauptkassierin bei den Feldschützen Blumenstein, Peter Augsburger, Fritz Heim, Martin Krähenbühl und René Zenhäusern der Lötschbergschützen Spiez, Alfred Oesch, Marco Hofer, Ulrich Schneider und Hanspeter Kernen der Feldschützen Reutigen, Bernhard Stucki und Peter Läubin, Grindelwald, Toni Feller der Freischützen und Werner Steiner der Feldschützen Habkern, Michael Schläppi, Präsident der Schützengesellschaft Lenk. Lenk ist im 2018 Austragungsort der 110. OSV-Delegiertenversammlung.

Erstellt am: 09.03.2017

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