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Kampagne gegen Goldruten und Sommerflieder

Von Edith Kammer

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In den letzten Tagen ist im Radio viel die Rede über die Vernichtung der angeblich schädlichen Blumen wie «Ambrosia» und «Sommerflieder». Da frage ich mich, warum eigentlich? Ganz klar, da wo diese Stauden massenweise auftauchen sind sie «lästig››, zum Beispiel an Flussufern und Bahngleisen. Was sollen aber vereinzelte Stauden bewirken? Warum wird die Goldrute grammweise in Drogerien und Apotheken verkauft? Seit eh und je weiss man, dass gerade die Blüten-Samen gut sind gegen Blasenprobleme. Und warum werden denn in den Blumenkatalogen auch genau diese Blumen in allen Farben angeboten? Es wird sogar mit hohen Bussen gedroht, wenn man diese noch im Garten hat. Jetzt, da die Blütenpracht der Sommerblumen wie Phlox, Lupinen, Rittersporn, Margeriten und vieler anderer fast vorbei ist, kommen die Herbstastern in vielen Farben.

Wunderbar ist es zu sehen und zu hören, wie stark diese Blumen von Bienen, Drohnen und Murmeln aufgesucht werden. Da summt und brummt es den ganzen Tag. Also ich kann da keine grosse Gefahr sehen, auch bei den Goldruten nicht. Im Gegenteil, wenn man jetzt diese Blumen vernichtet, gehen die wichtigen Tiere auch noch kaputt. Ist das etwa der Sinn des Ganzen? Will sich da wohl wieder einmal eine Person sehr wichtig machen? Monokulturen wie Raps und Mais, sind ja von Bienen und Hummeln auch nicht gerade beliebt. Ausserdem gibt es bei drei Schnitten Heu auch nicht gerade viel Blütenstaub. , Wimmis

Erstellt am: 22.08.2019

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