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Landwirtschaftsbetrieb Sommerau in Boltigen

Von Annaliese Gobeli-Wittwer, Boltigen

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Was Gemeindeoberhäupter doch so alles können und scheinbar auch dürfen. So zum Beispiel im konkreten Fall «Sommerau», einem tüchtigen Landwirt die Existenz wegnehmen. Und das zehn Jahre vor dem Erreichen seines AHV-Alters. Nur weil er in seinem reiferen Alter nicht mehr helfen wollte, eine neue Scheune zu bauen, haben die Gemeindeväter ihm die Pacht gekündigt. Er bewirtschaftete die Sommerau in der 6. Generation. Unser Ur-Urgrossvater kam im Jahr 1839 als Lähemann auf den Grossbetrieb Sommerau, Schüpf und Schlündi, Grube und Oerter. Gut drei Generationen lang konnten viele arme Boltiger auf dem Betrieb arbeiten und so ihr Geld und Essen verdienen. Im Jahre 1950 wurde der Betrieb geteilt. Schüpf und Grube wurden eine Hirtschaft. Auch da haben zwei Wittwer Familien jahrelang als Alphirten gearbeitet. Nun kommt für die Wittwer-Nachkommenschaft das endgültige «Aus» auf der Sommerau, obwohl eine definitive Nachfolge noch gar nicht geregelt ist, da es keinen endgültigen, langjährigen Pächter gibt.

Das von den Gemeindevertretern angewandte System führte zum jetzigen unprofessionellen Ergebnis.

Erstellt am: 26.04.2018

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