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Übles Spitalspiel mit der Wahrheit

Von Willy Lempen

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Der Verwaltungsrat der STS AG und der Bernische Regierungsrat unter der Federführung des Gesundheitsdirektors Pierre Alain Schnegg und seines Vorgängers haben sich seit zwölf Jahren auf ein ethisch und politisch unwürdiges Spiel mit der Bevölkerung, den Angestellten und den Ärzten des Obersimmentals und des Saanenlands eingelassen.

Dazu möchte ich, als ehemaliger Gemeindepfarrer von Zweisimmen, die Bestrebungen der IG nicht nur mit meiner Unterschrift, sondern auch mit diesen Gedanken persönlich unterstützen.

Meine Unterstützung verbinde ich mit meinen Dankesworten all denen gegenüber, die sich seit Jahren für den Erhalt unseres Spitals einsetzen, sei es durch die treue und fachkundige Arbeit im Spital und im Gesundheitswesen in unseren beiden Bezirken.

Ich danke auch unseren Politikerinnen und Politikern im Grossen Rat und in den Gemeinden und auch den vielen Verfassern von Leserbriefen, die ihre Sorge gegen den schleichenden Verlust unseres Spitals zum Ausdruck bringen. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitswesen im Obersimmental und im Saanenland, die sich täglich für den Erhalt der Gesundheitsversorgung für uns Einwohner und für unsere Gäste einsetzen, wünsche ich weiterhin viel Mut und Kraft.

Unser Spital braucht wohl in mancher Hinsicht eine bauliche Erweiterung (Operationssaal) und Restauration. Beides wäre gewiss finanziell günstiger und für unseren Bezirk tragbarer als ein Neubau, der nach verschiedenen gegensätzlichen Berichten und «Expertisen» wohl kaum je realisiert wird.

Daneben sei die Frage erlaubt: Wer trägt letztlich die Kosten der Expertisen, nebst viel anderem das unserem Spital angelastet wird? – «Äs tuets jitz de mit dem Schneggetempo vo Verusicherig für all Diräktbetroffene, wo na dem Chatz- u Muusspiil, sit zwölf Jahre, chum nuch chene a d’Warhiit i üüsem Schpitalwäse gluube!» , Zweisimmen

Erstellt am: 14.06.2018

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