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Sonne, Sand und viel Französisch

Vom 1.–6. September verbrachte die ganze Oberstufe Boltigen zusammen mit ihren Lehrpersonen eine wunderschöne Woche in Südfrankreich.

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Sonne, Sand und viel Französisch

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Unterwegs zum Strand.

Unterwegs auf dem Salzberg.

Unterwegs mit dem Spiezerzügli in den Salzsalinen.

Unterwegs an der Strandpromenade von Le Grau du Ro.

Picknick vor dem Tour Magne..

Le Pont du Gard

Immer schön entspannt.

Le Grau du Roi im Morgenlicht.

Herr Reber erzählt Interessantes zur Stadt Nîmes.

Fotoshooting nach dem Sonnenuntergang.

Es werden tiefe Löcher gegraben.

Eingebuddelt von Kopf bis Fuss

Buddeln macht Spass!

Bereit fürs Fischen.

Unterwegs zur Arena von Nîmes.

Auf dem Holzsteg unterwegs zum Aussichtsturm Tour.

Ausnahmsweise war an einem Sonntagmorgen früh viel Leben auf dem Pausenplatz in Reidenbach: Die Schülerinnen und Schüler trafen sich um Viertel nach sieben vor dem Schulhaus. Zuerst wurden das viele Gepäck und die Zelte in den grossen Car von Taxi Samuel eingeladen, danach startete die 600 Kilometer lange Fahrt nach Frankreich.

Um 17 Uhr kamen wir in Le Grau Du Roi auf dem Zeltplatz l’Espiguette an, wo es über 30 Grad Celsius warm war. In der für uns abnormalen Hitze räumten wir zuerst den Anhänger aus und bauten sofort die Zelte auf. Wir waren schnell fertig und durften nachher ans Meer. Wir mussten cirka zwei Kilometer über den Sand und durch eine wunderschöne Dünenlandschaft laufen, bis wir am Strand waren. Für einige Kinder war es das erste Mal, dass sie das Meer sahen. Sie freuten sich riesig und flippten zum Teil fast aus vor Begeisterung. Weil es Sonntagabend war, hatte es fast keine Leute am Strand. Wir hatten viel Platz und den Strand fast für uns, sodass wir in Ruhe baden konnten. Das Meerwasser war angenehm warm.

Montag: Von den Salzbergen ins Dörfchen Aigues-Mortes
Am Morgen packten wir den Tagesrucksack und liefen zum Car, welcher uns zu den Salzsalinen brachte.

Wir sind auf einen Touristenzug gestiegen, welcher dem Spiezerzügli glich. Nach der Führung assen wir unsere Sandwiches. Wir durften noch in das Souvenirlädeli, in welchem es viele verschiedene Produkte mit Salz und lokalen Spezialitäten hatte. Zwei Schüler kauften einen grossen Sack mit fünf Kilogramm Salz.

Danach gingen wir zum Car zurück, welcher uns zu einem Turm brachte. Wir stiegen natürlich auch auf den Turm und hatten eine gute Aussicht über die schöne Landschaft der Camargue. Danach kehrten wir wieder zum Bus zurück, welcher uns nach Aigues Mortes zu einer Burg brachte. In der Burg hat es kleine Stände. In Gruppen durften wir zusammen shoppen.

Dienstag: Das erfolgreiche Fischen
Diejenigen, die fischen wollten, mussten früh aufstehen und mit Samuels Car ins Zentrum des Fischerdörfchens fahren. Dort begaben wir uns zum Katamaran, auf welchem wir später fischen wollten. Alle bekamen eine Fischerrute in die Hand. Dann fuhren wir aufs Meer hinaus. Auf dem Schiff waren Schalen mit Ködern drin. Wir nahmen einen Köder und spiessten ihn an den Haken. Immer wieder fing jemand einen Fisch. Zurück auf dem Camping, nahmen wir die zehn Fische aus. Dann brieten wir sie auf dem Gaskocher.

Nachmittags wurden wir in Zweier- und Dreiergruppen eingeteilt, um französische Touristen am Strand auf Französisch zu interviewen. Nach den Interviews gingen wir den langen Weg zurück zum Camping und genossen eine erfrischende Dusche. Wir stellten die Interviews auf einer kleinen Bühne vor. Dann ging es ab ins Bett.

Mittwoch: Die Römerstadt Nîmes und der Pont du Gard
Am Mittwochmorgen fuhren wir mit Taxi Samuel nach Nîmes. Wir gingen zu der berühmten Arènes de Nîmes. In dieser Arena werden Stierkämpfe und Konzerte durchgeführt.

Bei den Stierkämpfen braucht es auch Toreros, die ihr Leben aufs Spiel setzen. Sie marschieren mit den Stieren durch die Stadt und spielen danach in der Arena Wettkämpfe, indem sie farbige Bänder von den Hörnern der Stieren wegzunehmen versuchen.

Am Nachmittag sind wir mit dem Car in Richtung Pont du Gard gefahren. Ein Führer kam zu uns und erklärte uns, was wir zu tun hatten. Er gab uns Karten für einen Orientierungslauf. Danach gingen wir an den Start. In Zweier- oder Dreiergruppen ging es los. Wir waren cirka zwei Stunden unterwegs und lernten dabei, welche Pflanzen hier angebaut werden, wie sie sich gegen die Trockenheit schützen und wie ein Kohlenmeiler aussieht.

Zwei Stunden später gingen wir zum Pont du Gard. Die Brücke, welche die Römer gebaut hatten, war riesig. Wir gingen im Fluss Gardon baden, welcher unter dem Pont du Gard durchfliesst. Es ist ein schöner Süsswasserfluss! Manchmal kamen kleine Kajaks den Fluss hinunter. Wenn man wollte, konnte man von den kleinen Klippen springen. Wir fuhren dann mit Samuel wieder etwa zwei Stunden zurück zum Camping. Herr Balmer machte mit uns ein Quiz über den ganzen Tag. Da kam aus, was wir gelernt hatten – und noch wussten. Nach dem Quiz machten wir uns für das Bett bereit.

Donnerstag: Zu Fuss in das Seaquarium
Am Donnerstagmorgen ging es schon früh los, nachdem wir das Morgenessen gegessen und das Mittagsessen eingepackt hatten. Wir mussten cirka eine Stunde laufen, bis wir beim Seaquarium ankamen.

Als wir das Mittagessen im Schatten eingenommen hatten, ging es zu den Läden im Fischerdörfchen Le grau du Roi. Die 35 Schülerinnen und Schüler teilten sich in Gruppen auf und durften dann shoppen gehen. Danach ging es wieder auf den Heimweg zum Camping. Dort mussten wir sofort die Badesachen anziehen und an den Strand gehen. Beim Strand bauten wir in Gruppen Sandburgen. Später machten wir noch Foto-Shooting. Und so ging wieder ein erlebnisreicher Tag zu Ende.

Freitag: Unsere Reise zurück nach Reidenbach
Am Freitag standen wir um halb acht auf. Um acht Uhr waren wir alle am Frühstücken. Dann hatten wir noch zwei Stunden Zeit, um unser Zelt abzuräumen und um uns fertigzumachen. Um halb zehn fuhren wir mit dem Car los. Als wir auf der Autobahn fuhren, stockte plötzlich der Verkehr. Auf der anderen Seite brannte der Wald und die Feuerwehr war am Löschen. Der Rauch war sehr dicht, so dass wir den Eindruck hatten, durch Nebel zu fahren.

Nach mehreren Stunden kamen wir in Reidenbach an. Wir halfen noch, die Sachen wegzuräumen. Anschliessend bekamen wir unsere ID- und Krankenkassenkarten wieder zurück. Danach gingen wir nach Hause. Es hat uns allen gefallen – und wir danken für diese tolle Woche! ,

Judith Amstutz

Erstellt am: 07.10.2019

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