Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

39. Internationales Schlittenhunderennen Lenk

Strahlendes Winterwetter am Schlittenhunderennen

110 Teilnehmer haben sich als Musher mit ihren insgesamt 450 Hunden auf dem Rundkurs auf dem Talboden an der Lenk am Wochenende vom 11. und 12. Februar 2017 ein spannendes Rennen geliefert. Vom Einspänner als Skijöring bis zum Achtspänner kamen die Musher an den Start. Die Hunde zeigten ungeduldig bellend an, dass sie endlich laufen möchten.

rating rating rating rating rating

39. Internationales Schlittenhunderennen Lenk

/

Daniel Hanselmann in der Kategorie 6 Hunde offen

Sieger in der Kategorie Vier-Hunde-Schlitten: 1. Alexander Fay, 2 Christine Luterbacher und 3. Sascha Signorell.

Die Sieger im Skijöring: 1. Lena Weilemann, 2. Martina Schmid und 3. Jolanda Kübler.

Gemeinsame Freude am Sieg: Lena Weilenmann mit ihrem 5-jährigen Greyster Chap.

Jetzt wird es eng im Ziel.

Speaker Alain Haueter aus Bolligen.

Die barmherzige Samariterin.

Die Sieger im Skijöring: 1. Lars Weilenmann, 2. Thierry Charmillot und 3. Stephan Flückiger.

Lena Weilenmann erreichte den erster Rang im Skijöring.

Zwei Reinrassige Gespanne

Auch «Nicht-Schlittenhunde» sind schnell und schlagen die klassischen Nordischen Hunde oft.

Ein Gespann mit 8 Hunden

Ein reinrassiges Schlittenhundegespann

Wunderschöne Samojeden-Schlittenhunde

Bei den Kids sind alle Sieger.

Für die Schlittenhundeführer (Musher) gibt es kaum etwas Schöneres, als mit der Kraft der motivierten Vierbeiner durch die Winterlandschaft zu ziehen. Die ersten Schlitten mit Musher und bellenden Hunden bereiteten sich für den Start vor. Am Samstagmorgen um 10 Uhr begann das Rennen. Die Zuschauer säumten den Startraum und der erste Skijörer startete unter viel Applaus pünktlich ins Rennen.

Mit nur einem kurzen Unterbruch über Mittag startete Schlitten um Schlitten und als die Kinder zu ihrem Rennen bereit waren, war es bereits nach drei Uhr nachmittags.

Die Hunde bekamen ihr Futter und die Musher unter Gemeinsamkeit im «Zeltdörfli» ihr Nachtessen. Die Startliste für den zweiten Tag wurde bereitgestellt, als die Sonne langsam durch das Gutenbrunnen dem Schatthorn entgegenging.

Die neue Organisation

In den Vorjahren habe der «Hundesport Club Obersimmental» die Federführung inklusive der Helfer für das Schlittenhunderennen an der Lenk gehabt. Leider fehlte, wie so in manchen Vereinen, der Nachwuchs. Mit der Umgliederung des Schweizerischen Musher-Vereins SMV und des Reinrassen-Verbandes sei der Schlittenhunde-Verband SSV entstanden, der aber für dieses Rennen «nur» für die Rennleitung zuständig sei. Für die Durchführung des Rennens habe man das OK neu organisiert.

Heinz Welten, Präsident des Organisationskommitees und Verantwortlicher für die Zeitmessung stellte das OK vor: Walter Griessen, als Veteran und Begründer des Schlittenhunderennens an der Lenk, ist die gute Seele und als Vizepräsident dabei. Für die professionelle Streckenbereitstellung, den Start- und Zielraum sowie für den Betrieb während des Rennens sind Ernst Beetschen und Bruno Brunner verantwortlich. Die Rennleitung führt Roger Schnyder SSV mit seinem Assistenten Sven Häfeli. Madlen Wampfler als Finanzchefin und Selina Siegenthaler von der LST AG für die Administration. Oliver Zolin vom Sporthotel Wildstrubel Lenk ist zuständig für das Catering, Werner Nobs für den Ordnungsdienst und Samuel Humm für den gesamten Helfereinsatz.

Im Start und Zielraum moderierte während beiden Renntagen der Bolliger Alain Hauert äusserst kompetent. Die Gemeinde Lenk sorgte für die Strecken-Aufbereitung und den Verkehrsdienst und stellte genügend Parkplätze bereit. Heinz Welten dankt im Namen des OKs der Gemeinde, allen Sponsoren sowie freiwilligen Helfern für ihre Mitarbeit am grössten Anlass in diesem Winter an der Lenk.

Der zweite, entscheidende Tag

Früh am Sonntagmorgen wurde es auf dem Rennplatz wieder aktiv. Die Hunde mussten raus, die Schlitten wurden bereitgestellt und im ganzen Bereitschaftsraum war die Renn-Nervosität spürbar.

Als es gegen 10 Uhr rückte, machten sich auch die Hunde akustisch bemerkbar. Dann ging es mit dem ersten Schlitten los. Man handelte in den verschiedenen Kategorien die Favoriten aus und gespannt erwarteten die vielen Zuschauer die Ankunft der top Gesetzten.

Der Föhneinbruch liess die Temperaturen steigen und verlangsamte die Strecke gegenüber dem Vortag. Spannend wurde es bei fast allen Kategorien. Nach dem ersten Tag lagen die Bestklassierten innerhalb einiger Sekunden. Jeder Start wurde verfolgt und auch nach dem zweiten Lauf blieben die Favoriten eng beieinander.

Während des Rennens fuhr ein Schlitten ins Ziel, auf dem ein Schlittenhund sass. Von der Musherin erfuhren wir, dass sich der Hund an einer Pfote geschnitten hatte. Damit er sich nicht weiter verletze, habe sie ihn auf den Schlitten geladen. So zeigte sie, dass beim Schlittenhunderennen der Mensch mit dem Tier im Einklang ist.

Erstellt am: 14.02.2017

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Interessante Artikel