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Grossbrand in Zweisimmen

Erneut Löscharbeiten nach neuer Rauchentwicklung

In der Nacht zum Donnerstag, 1. Juli führte ein Grossbrand zu einer Zerstörung von zwei Gebäuden und zur schweren Beschädigung eines weiteren Gebäudes im Zentrum von Zweisimmen. Wegen der enormen Hitze und der anspruchsvollen Situation im Dach des Knubel-Hauses bestand aber die Gefahr von einem Wiederlodern der Flammen. Tatsächlich kam es am Freitagabend noch einmal zu einer Rauchentwicklung und zu einem weiteren Feuerwehreinsatz.

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Grossbrand - Update 4. Juli

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© Armin Berger

Beim Brand praktisch zerstört worden: Das Haus in der Schützenstrasse, in dem sich das Cafe Pony befand. Im Hintergrund: Das auf der Rückseite ebenfalls stark beschädigte Knubel-Haus.

© Armin Berger

Ein Bild der Verwüstung: Von der ehemligen Wagnerei ist nur noch Schutt und Asche übrig. Links im Bild die Rückseite des Knubel-Hauses.

© Armin Berger

Besondere Gefahr für die Einsatzkräfte: Gasflaschen im brennenden Gebäude.

© Armin Berger

Am vergangenen Freitag, 2. Juli durften die Bewohner des Knubel-Hauses kurzzeitig in ihre Wohnungen. Pfarrer Alexander Pasalidi (Bild) und Pfarrerin Linda Grüter standen den Betroffenen bei.

© Armin Berger

Ferien abgebrochen: Gemeinderatspräsidentin Beatrice Zeller sprach mit den Betroffenen und machte sich selbst ein Bild der Lage vor Ort.

Die aufgebotene Brandwache entdeckte am Freitagabend, fast 24 Stunden nach der Beendigung der Löscharbeiten, erneut eine Rauchentwicklung im Knubel-Haus. In der Folge rückten noch einmal Einsatzkräfte der Feuerwehr Zweisimmen aus mit dem Ziel, die Feuer zu löschen und ein erneutes Wiederauflammen möglichst zuverlässig zu verhindern. Der erneute Einsatz dauerte bis etwa 4 Uhr morgens.

Währenddessen wird das Ausmass der Zerstörung deutlich: Die ehemalige Wagnerei in der Schützenstrasse mit den darüber befindlichen Wohnungen ist komplett zerstört worden. Das gegenüberliegende Gebäude, in dem sich das Café Pony befand, ist weitgehend zerstört. Einzig das Knubel-Haus, das von vorn nahezu unversehrt wirkt, ist auf der Seite zur Schützenstrasse auf der Rückseite komplett ausgebrannt.

Währenddessen ist nunmehr aber auch klar: Von den Bewohnern wurde niemand verletzt. Ein Feuerwehrangehöriger wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht, konnte das Spital jedoch kurze Zeit später wieder verlassen und ist wohlauf.

Dank der grossen Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung konnten die Bewohner der zerstörten Häuser bereits kurz nach einem Hilfsaufruf der Gemeinde Zweisimmen untergebracht werden. Ebenso wurde von der Gemeinde ein Spendenkonto für die Betroffenen eingerichtet.

Erstellt am: 04.07.2021

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