T&R-November-Event mit Peter Wyss
Der Werdegang eines Spitzenkochs
Seit mehreren Jahren bereits lädt die T&R Oberland AG zu ihrem November-Event ein. In den vergangenen Jahren konnten sich die Gäste so beispielsweise von «Schabi» Bergers Motivation anstecken lassen oder mit der Extremclimberin Nina Caprez Emotionen an der vertikalen Limite erleben. Am 20. November 2015 stand der heurige T&R-Event unter dem Zeichen «Expérience culinaire». Peter Wyss, Küchenchef des Fünf-Sterne-Hotels Gstaad Palace, erzählte von seinen ganz persönlichen Erfahrungen als Koch und Küchenchef.
Die gastgebende T&R Oberland AG beschäftigt in den drei Büros in Gstaad, Lenk und Spiez insgesamt 25 Mitarbeitende und erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Treuhand, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung, wobei in allen Bereichen Fachspezialisten zur Verfügung stehen. Mit ihrem Event will die T&R Oberland AG spannende und unerwartete Einblicke in die Erfahrungen und Erlebnisse von Persönlichkeiten ermöglichen und den ungezwungenen Kontakt mit ihren Gästen pflegen – ein Erlebnis-Farbtupfer für ein interessiertes Publikum!
Gstaader Diskretion
Am 20. November 2015 stand Peter Wyss, Küchenchef des Fünf-Sterne-Hotels Gstaad Palace, im Fokus des heurigen T&R-Events im Hotel Ermitage in Schönried. Unter dem Titel «Expérience culinaire» erzählte er von seinen ganz persönlichen Erfahrungen als Koch und Küchenchef. «Ich könnte viel erzählen, was ich als Koch erlebt habe und welche Begegnungen ich in diesem Beruf machte. Doch oberste Priorität hat die Diskretion – das zeichnet Gstaad aus.» Der gebürtige Luzerner arbeitet seit 40 Jahren im Zwei-Saison-Betrieb Gstaad Palace. Weil er zu Beginn als Saisonnier angestellt war, musste er in der Zwischensaison oft auf Jobsuche. So half er in unterschiedlichen Betrieben in der Schweiz aus, reiste aber auch viel ins Ausland.
Vor- und Nachteile des Kochberufs
Über 20 Jahre war er auch als Fachlehrer in der Gewerbeschule tätig. Peter Wyss zeigte auf, dass sich das Lehrlingswesen in den letzten 40 Jahren verändert hat. Er meinte, dass sich die heutigen Jugendlichen nicht mehr gleichermassen für den Kochberuf – mit den unregelmässigen Arbeitszeiten – begeistern liessen wie früher. Dafür zeigte er auch ein gewisses Verständnis, denn als Koch sei man selten zu Hause. Da leide das soziale Leben und die Partnerschaft. «Doch vielleicht war meine Frau ja froh, war ich nicht so oft zu Hause», witzelte er und erntete damit viel Gelächter. Peter Wyss hat heuer sein Pensionsalter erreicht, wird dem Palace aber dennoch treu bleiben: «Während diesem Winter unterstützt uns Franz Fäh. Er hat schon seine Lehre im Gstaad Palace gemacht.» Danach werde man sehen, ob eine Nachfolgeregelung in diesem Sinne in Frage komme…