«Das Beste» im Tropenhaus

Eröffnung der Gnuss-Wuche

Eröffnung der Gnuss-Wuche

Am Donnerstag, 12. August, wurde im Tropenhaus Frutigen ein Essen mit geladenen Gästen durchgeführt. Unter dem Namen «Das Beste» wird dieser Anlass seit 2004 jährlich wiederholt, jeweils immer an einem anderen Ort. Diesmal war das Tropenhaus der Gastgeber für die rund hundert Geladenen. Das Ziel ist, den Gästen ein Essen aus den besten regionalen Produkten nahe zu bringen. Sei es Fleisch (hier war es Fisch, Stör aus der eigenen Zucht) oder aber Gemüse, Käse, Weine einfach alles, was in der Schweiz an ess- und trinkbarem produziert wird. Nach einem Apéro mit Wein und Saft, Hobelkäse und Brötchen aus der Region begann der offizielle Teil.

Gabi Eschler, Projektleiterin Regionalprodukte, deren familiäre Wurzeln in der Gemeinde Boltigen zu finden sind, (ihr Grossvater Christian Eschler gründete in Boltigen eine Stiftung für arme Leute) begrüsste die Gäste und eröffnete das Treffen mit einer kurzen Ansprache über Sinn und Zweck. Weiter sprach die Geschäftsleiterin des Tropenhauses, Kathrin Schmid über viel Wissenswertes. Dann übergab sie das Wort an Mathias Tromp, Als ehemaliges Mitglied der BLS Geschäftsleitung am Neat Bau und auch als ehemaliger Präsident von Verkehr- und Tourismus der Stadt Bern wusste auch er viel Hörenswertes zu berichten. Kristina Krebs, Leiterin Gastronomie Tropenhaus kündete dann das super feine Nachtessen an, welches vom Küchenchef Philipp Tschabold kreiert wurde. In diesem schönen Ambiente, umgeben von tropischen Pflanzen aller Art, geniesst man ein solches Essen doppelt. Da hängen Bananen, Papaya sowie Zitronen und vieles mehr in den Bäumen, da fehlen eigentlich nur noch die Affen! Dafür konnte man vorgängig die schönen Fische in den Becken rund um die Anlage bewundern, die bis zu 1,5 Meter messen. Da ein Stör sieben Jahre alt sein muss, bis Kaviar gewonnen werden kann, wird es nicht mehr so lange dauern, bis die Produktion dazu erfolgen wird. Diese Anlage ist grossartig, zumal warmes, kristallklares Bergwasser aus dem Lötschberg-Tunnel die Grundlage für die tropischen Pflanzen und die erste Störzucht in der Schweiz gewähr leisten. Ein Besuch im Tropenhaus Frutigen lohnt sich auf jeden Fall. Edith Kammer

Gabi Eschler, Kathrin Schmid, Mathias Tromp und Krista Krebs

Gabi Eschler, Kathrin Schmid, Mathias Tromp und Krista Krebs