Nächste Gstaader Messe erst 2022

Die Gstaader Messe hätte im Oktober 2021 stattfinden sollen. Hätte. Der Vorstand habe Pro und Contra sorgfältig abgewogen und sei zum Schluss gekommen, dass die Messe in diesem Jahr aufgrund der Corona-Situation kaum in gewohnter Form durchführbar sei, erklärt Philipp Reber, Präsident der Gstaader Messe Genossenschaft. «Die Messe ist in erster Linie ein Treffpunkt, an dem man sich austauscht und miteinander ‹dorfet›», begründet Reber den Entscheid, die Messe um ein Jahr zu verschieben. «Lieber keine als eine halbbatzige Messe.» Die Genossenschafter bestätigten den Beschluss einstimmmig.

Jürg von Allmen und Joe Bürki (von links) wurden verabschiedet. Eliane Behrend übernimmt im Vorstand das Ressort Marketing, Philipp Reber das Präsidium.

Jürg von Allmen und Joe Bürki (von links) wurden verabschiedet. Eliane Behrend übernimmt im Vorstand das Ressort Marketing, Philipp Reber das Präsidium.

© Marc Schmid

Die 42. Gstaader Messe findet vom 27. bis 30. Oktober 2022 statt. Er sei sicher, so Reber, «dass die nächste Messe nach all den Lockdowns, dem Homeoffice, den fehlenden Begegnungen und dem fehlenden ‹Dorfe› ganz besonders aktuell und modern sein wird!» Nach 2022 soll die Messe dann wieder alle zwei Jahre stattfinden, jeweils in den geraden Jahren.

Allenfalls Alternativprogramm

Der Vorstand sei bemüht, je nach Entwicklung der epidemiologischen Lage im Herbst dennoch ein positives Zeichen zu setzten und kurzfristig ein kleines Alternativprogramm am Samstag, 30. Oktober 2021, am ursprünglichen Gstaader-Messe-Wochenende, auf die Beine zu stellen. «Informationen folgen sobald als möglich», betont der Genossenschaftspräsident.