Interpellation von Grossrat Thomas Knutti

Asylbewerber im Berner Oberland, ein zunehmendes Problem!

Der Regierungsrat wird aufgefordert unten stehende Fragen zu beantworten:

1. Wie hoch belaufen sich die Gesamtkosten für die Asylbewerber im Kanton Bern, sowie auf dem Jaunpass, für den Steuerzahler?

2. Wie hoch sind die Übersetzungs-, Betreuungs- und Ärztekosten für die Asylbewerber?

3. Weshalb wurde auf dem Jaunpass gegen den Willen der Gemeindebehörden und der Einwohner von Boltigen Asylsuchende untergebracht?

4. Der Kanton Wallis nimmt keine Asylsuchende auf. Weshalb setzt sich der Berner Regierungsrat nicht ebenfalls dafür ein, dass der Kanton Bern nicht die Fehler der Schweizerischen Asylpolitik ausbaden muss?

Begründung:

Seit einiger Zeit befinden sich auf dem Jaunpass Asylsuchende. Der Unmut über den Zustand wächst in der Bevölkerung zunehmend. Offenbar ist es bereits mehrmals beinahe zu tätlichen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung gekommen, dies fördert die Akzeptanz in keiner Art und Weise!

Im Kanton Wallis werden offenbar keine Asylsuchenden aufgenommen. Warum ist dies im Kanton Bern nicht auch möglich?

Als Bürger einer ländlichen Gemeinde ist es zutiefst befremdend, dass man immer alles zentralisiert, Dienstleistungen abbaut aber dann über den Kopf der Bevölkerung hinweg entscheidet, Asylsuchende unterzubringen.

Der Regierungsrat hat mittels dieser Interpellation aufzuzeigen, welche Kosten durch die Aufnahme von Asylsuchenden im Kanton und auf dem Jaunpass für den Steuerzahler entstehen. Der Regierungsrat wird aufgefordert, die oben genannten Fragen zu beantworten.

Auf Grund der schwierigen Umstände wird Dringlichkeit verlangt. Thomas Knutti, Weissenburg (SVP)