Die Familieninitiative

Mit Kolumnen und Angstmacherei, bringen sich die Gegner und ihre Gefolgschaft in Stellung. Die Argumente und Positionierungen gegen die Familieninitiative der SVP lösen bei mir als Familienvater von drei Kinder nur Kopfschütteln aus. Folgende Behauptungen und angebliche sachliche Probleme werden aufgezählt wie: Die Initiative will einen Steuerabzug ohne Erwerb; es ist eine Mogelpackung und die Karten werden nicht auf den Tisch gelegt; neue Subventionen und staatliche Honorierung wird durch das neue Familienbild erzeugt; Bund und Kanton verlieren Steuerausfälle von rund einer Milliarde Franken.

Als der Fremdbetreuungsabzug eingeführt wurde, sprach niemand von Steuerausfällen.

Zugleich sind alle Kantone frei, wie sie die Initiative umsetzen. Der Kanton Zug, Luzern und Wallis zelebrieren die verschiedenen Familien-Modelle mit grossem Erfolg, ohne Gejammer über Steuerausfälle. Es entspricht der Tatsache, dass die Familieninitiative von einer gebrandmarkten Partei (SVP), durch die Medien und sämtlichen Wohlfühlparteien bekämpft wird. Schröpfaktionen im Bundesparlament werden tagtäglich frenetisch gezimmert wie: Entwicklungshilfe für die nächsten vier Jahre elf Milliarden Franken, Unterstützung für den Internationalen Währungsfonds zehn Milliarden Franken, Asylbereich 1,5 Milliarden und der Strafvollzug in der Eidgenossenschaft ca. eine Milliarde Franken. Sparpotenzial beim Bund für die Familieninitiative gibt es genügend. Die staatlichen Kinderkrippen wurden bis jetzt von der Allgemeinheit und dem Familien-Modell mit einem Lohnausweis quersubventioniert. Das Volk hat die Möglichkeit, am 24. November mit einem Ja die Familieninitiative zu unterstützen, zugleich die Eigenverantwortung und Wertschätzung der traditionellen Familien wieder herzustellen. Thomas Klossner, Latterbach