Für eine gerechte Strassenverkehrs-Steuer
Am 13. Februar besteht die einmalige Möglichkeit, die Motorfahrzeug-Steuer deutlich, um 33 Prozent zu senken. Der Grosse Rat hat vor kurzem mit seinem Vorschlag nur eine minimale Steuersenkung beschlossen. Bestraft werden aber viele Lenkerinnen und Lenker älterer Autos unter dem Deckmantel der Ökologisierung mit massiven Strafsteuern. Besonders auf dem Lande, wo es viele ältere Autos gibt, muss damit gerechnet werden, dass bis zu 60 Prozent mehr Motorfahrzeug-Steuer bezahlt werden muss. Unter dem Strich will uns der Kanton noch mehr Steuern abzocken. Obschon wir bereits heute bei der Strassenverkehrs-Steuer auf Rang 24 liegen. Seit Jahren fliessen jährlich rund 300 Mio. Strassensteuern in die Kantonskasse, aber nur 100 Millionen werden für den Strassenbau und Unterhalt verwendet. Der Volksvorschlag ist aber auch Wirtschaftsförderung, 100 Millionen fliessen direkt zum Bürger. Jeder von uns, der zwingend auf ein Auto angewiesen ist, bemerkt und profitiert von der Senkung der Motorfahrzeug-Steuer. Ich hoffe, dass sämtliche Autofahrer/innen den Volksvorschlag annehmen und die Grossrats-Vorlage ablehnen.
Thomas Knutti, Grossrat, Weissenburg