Gripen-Steuergeldverschwendung NEIN!

Seit 70 Jahren fliegen die Militärjets vor allem in den Schweizer Bergen herum, ohne jemals mit einem Ernstfall konfrontiert worden zu sein. Kostenanfall für SteuerzahlerInnen: Rund 100 Milliarden Franken. Heute kostet eine Flugstunde eines Militärjets ca. 75000 Franken.

Zum Argument der Befürworter «Luftpolizei»: Absolut lächerlich in unserer kleinen Schweiz. Nehmen wir den unwahrscheinlichen Fall an, Terroristen haben es mit einem Flugzeug auf ein AKW oder zum Beispiel aufs Bundeshaus abgesehen: In diesem Fall melden sich die Terroristen nicht zuerst an. Unsere Militärjets bleiben fein säuberlich am Boden bis eine eventuelle Mission erfüllt ist. Andere Beispiele: In Libyen wurden Gaddafi’s sämtliche hochmodernen Flugjets innerhalb von 20 Minuten von Boden-Luft Raketen zerstört. In der Supermacht USA wurden die todbringenden Terrorattacken am 11.9.2001 ausgeführt, ohne dass nur ein einziger der modernen Militärjets den Hauch einer Chance gehabt hatte, etwas zu verhindern. In Syrien dagegen wird die eigene Bevölkerung mit den todbringenden Flugzeugen bombardiert. In der Krim ist kein Flugzeug aktiv gewesen… usw.

Der Gripen-Unsinn würde alles in allem etwa zehn Milliarden Franken kosten – für nichts!

Ein absoluter Unsinn. Es ist besser, Geld in Bildung für Kinder, ins Gesundheitswesen oder auch in intelligente Projekte zu investieren, die auch unserer Wirtschaft zugute kommen, zum Beispiel genügend Wohnraum oder umweltfreundliche Energieproduktion… usw. Abschliessend noch dieser Kompromissvorschlag: Alle Gripenfans erhalten vom Staat ein schönes Modellflügerli. Dann können sie damit die Schweiz beflügeln mit dem Vorteil ohne Überschallknalls. Sie können so Luftpolizeierlis spielen und nach drei Wochen sind die Vehikels sowieso alle abgestürzt. Mit der wohltuenden Folge:

Wir haben endlich Ruhe vor dem ständigen Fluglärm und den Überschallknalls und Steuermilliarden könnten für vernünftige Dinge in unserem Land eingesetzt werden! Lorenz Kunz, Diemtigen