Jugendmusikförderung

Zu diesem Abstimmungsthema gibt’s nur eine verantwortungsvolle Möglichkeit, nämlich ein dickes JA in die Urne zu werfen.

Wir wissen seit jeher und in den letzten Jahren wissen wir es auch von den

WissenschaftlerInnen, dass uns Musikausübung intelligenter, sozial bewusster, disziplinierter und schlichtweg kreativer macht. Zur Förderung der musikalischen Ausbildung kann man nichts anderes als JA sagen. Wir helfen den Kindern und Jugendlichen damit, ein Ventil für alle ihre Gefühle und Energien aufzubauen: Verschiedenste Projekte haben immer wieder die transformative und aufbauende Wirkung der Musik auf Jugendliche aufgezeigt und meine musikalische Unterrichtstätigkeit mit Kindern und Jugendlichen bestätigt dies täglich.

Dass die Parteispitzen von SVP und FDP Nein sagen zur Vorlage ist typisch und grundfalsch. Diese PolitikerInnen ziehen Bankenförderung der intelligenten musikalischen Förderung der Jugendlichen vor. Welch ein Unsinn !

Diese Parteien, mit der löblichen Ausnahme von Frau Christine Egerszegi haben leider noch nicht begriffen, dass das Bewusstsein, genährt und entwickelt durch kulturelle Tätigkeit wie z. Bsp. Musikausübung das Überstehen von schwierigen Situationen leichter macht, und kreativere Lösungen im persönlichen wie auch im gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

In unserer schnelllebigen Zeit , in der alles auf Knopfdruck scheinbar erhältlich ist, hilft das aktive Musizieren in Schule und Freizeit, den lähmenden Tendenzen in unserer gegenwärtigen Zeit Einhalt zu gebieten und darüber hinaus macht Musizieren unser Leben reichhaltiger, enthusiastischer und tiefgründiger. Jeder Mensch hat etwas mit Musik zu tun, jeder auf seine Art und dies gilt es rückhaltlos zu fördern für eine lebenswerte Zukunft für alle.

Magdalena Schatzmann,
Musikerin, Bäuerin, Diemtigen