Klares Ja für die Zweitwohnungs-Initiative

Von den 320 bernischen Gemeinden überborden ca. deren zwölf in Sachen Zweitwohnungsbau deutlich.

Die Lenk z. B. hat sage und schreibe 69 Prozent Zweitwohnungsanteile! In Sachen Zweitwohnungen ist es ähnlich wie im Strassenverkehr: Wegen einer unvernünftigen und verantwortungslosen Minderheit der VerkehrsteilnehmerInnen müssen überall Geschwindigkeitsbegrenzungen angeordnet werden. Sehr augenfällig ist, dass vor allem Behördenmitglieder von Gemeinden, die uferlos Zweitwohnungen bewilligen, zetermordio schreien, dass die Weber-Initiative überflüssig sei.

Sie wüssten schon selber, was das Beste für ihre Gemeinde sei. Tatsache ist, dass unbewirtschaftete Zweitwohnungen, die elf Monate pro Jahr unbewohnt sind, viel zu hohe Kosten verursachen und dass solche leerstehenden Wohnräume Energieschleudern sind.

Der Stiftung Weber sei Dank, dass dieses Thema endlich ernsthaft diskutiert wird.

Es ist nun sehr wichtig, dass viele WählerInnen für diese Initiative JA stimmen. Sonst geht der Schlendrian und der unverantwortbare Bodenverschleiss auch in Zukunft munter weiter. Lorenz Kunz, Diemtigen