«Krone Lenk»: Ein Hotel auf Talfahrt

Seit 55 Jahren verbringen wir regelmässig Herbst- und Winterferien an der Lenk. Während den letzten Jahren waren wir mehr als zufriedene Stammgäste im Hotel Krone, das vor einem Jahr leider in andere Hände überging. Die negativen Veränderungen innerhalb kurzer Zeit sind schockierend. So bleibt z.B. die Küche ab 11 Uhr geschlossen. Deshalb wird auf der Terrasse, einem beliebten Treffpunkt an schönster und zentraler Lage, nicht mehr bedient. Zudem wird den Gästen das Nachtessen zeitweise nicht im gebuchten Hotel serviert etc., etc. Die katastrophale Auslastungssituation des Hotels ist erschreckend und selbstredend und kann sich letztendlich auch auf das umliegende Gewerbe auswirken. Zudem schadet der ganzen Gemeinde die Tatsache, dass angegliederte Hotels im selben Boot sitzen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass das Hotel, wie all die vielen Jahre vorher, wieder einmal mit Herzblut und zur Zufriedenheit des Gastes geführt wird. Dadurch würde der zur Zeit wie ausgestorben wirkende Kronenplatz wieder neu belebt werden. Lisbeth und Beatrice Moser,

Basel und Allschwil

Hotel Krone Lenk: Ein Hotel in Veränderung

Ihren Zeilen entnehme ich, dass sie besorgt sind um die Entwicklung der Krone. Ein Eigentümerwechsel kann tatsächlich zu grösseren Veränderungen und damit verbundenen Enttäuschungen führen, lieb gewonnene Gewohnheiten und über Jahre bekannte Gesichter gehen verloren. Häufig ist dies mit einem temporären Rückgang der Logiernächte verbunden, so auch bei der Krone.

Dieser Prozess ist auch für das neue Team mit erheblichen Herausforderungen und Schwierigkeiten verbunden. Ich darf Ihnen jedoch versichern, dass die Auslastungssituation nicht katastrophal ist und wir auch zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten, die uns ermuntern und bestärken, den Weg weiterzugehen. So stehen unseren Gästen mit Halbpension neu drei unterschiedliche Restaurants zur freien Auswahl zur Verfügung («dine-around»), viele schätzen diese neue Flexibilität und die damit verbundene Abwechslung.

Die Öffnungszeiten und somit die Angebotskapazitäten richten wir an der Nachfrage und den Gästebedürfnissen aus. Dies ist ein laufender Prozess, das Optimum haben wir sicher noch nicht erreicht. Ich entschuldige mich an dieser Stelle für die wahrgenommenen Fehler und hoffe, dass ihr Feedback und ihre Treue mithelfen, die Krone in eine gute Zukunft zu bringen. Markus Zäch