Mühleberg: Stecker ziehen?
Mühleberg: BKW will bis 2022 Stecker ziehen.AKW Gegner halten an sofortiger Abschaltung fest. BKW: «Vorzeitige Abschaltung bleibt eine Option» KKW Mühleberg soll in zehn Jahren vom Netz BKW will KKW Mühleberg bis 2022 nutzen und wechselt Chef aus
Das die Schlagzeilen zu den BKW Ankündigungen vom 20.03.2012
Die BKW wird bald den Verzicht von Mühleberg bekannt geben. Weil das Bundesgericht den Entscheid vom Verwaltungsgericht bestätigen wird. Weil zu wenig Geld für die Stilllegung und den Rückbau vorhanden sind, werden Bund, Kanton und alle Stromkunden viel Geld bezahlen müssen, um das gefährliche alte AKW abzuschalten und zu «sichern». Die Politiker werden schnell alles vergessen, was sie je einmal über das AKW Mühleberg und BKW gesagt haben. Mit erneuerbarer Energie und effizienter Nutzung wird kaum ein Stromkunde merken, dass kein Mühlebergstrom im Netz ist. Für Herr Rohrbach, wird nach dem Stress mit den AKW-Gegnern und Campern beim Viktoriaplatz vor dem Hauptsitz der BKW in Bern, ein ruhigere Arbeit gesucht und er darf in Wührelingen im ZWILA die strahlenden Behälter bewachen bis an sein Lebensende. Der Druck auf die BKW von allen Seiten wird so stark zunehmen, dass in weniger als einem Jahr das AKW Mühleberg abgestellt wird.
Die BKW hat nicht gemerkt, wie leicht sich heute interessierte und besorgte junge und alte Leute informieren können. Wie schnell sie mit den neuen Medien zu Informationen kommen, weiterverbreiten und Widerstand organisieren können. Wissen ist Macht. Jahrelang wussten nur die «gnädigen Herren der AKW-Elektrowirtschaft» alles. Jeder kann heute praktisch online alles was irgendwo irgendwer einmal auf einem PC geschrieben hat lesen. Direkt ohne «Zensur» er kann Verstehen, was da jahrelang verschwiegen wurde und er kann sich seine eigene Meinung bilden. Der Ausstieg wird uns viel Geld kosten seit Jahren wird in Deutschland das alte DDR AKW zurückgebaut, es wird mehrere Milliarden kosten, alles von deutschen Steuergeldern. Der BKW fehlen noch 1,7 Milliarden um die errechneten 2,321 Milliarden (Stand 2011) voraussichtlichen Stilllegungs- und Entsorgungskosten bereitzustellen. Bei einem Eigenkapital der BKW von ca. 2,9 Milliarden wird es verdammt eng um zu überleben.
Also macht euch liebe Stromverschwender auf eine gesalzene Rechnung gefasst ich denke dass der Bund und Kanton höchstens sicherheitsrelevante Kosten übernehmen wird und von Amtes wegen wohl die Kosten für ein sicheres abschalten, abkühlen, und zehn bis 20 jähriges rückbauen übernehmen kann. Die Kosten der verfehlten BKW Strategie wird der Konsument bezahlen. Das Saläre vom Chef Bewacher in Wührelingen wird wohl auch nicht mehr gegen eine Million sein wie vorher als BKW Konzernleiter. Gut dass mein Strom die Sonne produziert und ich das warme Wasser wie Heizung von der Sonne machen lassen kann. Vor 20 Jahren wurde ich deswegen ausgelacht, gut dass ich es trotzdem gemacht habe, für eine saubere Zukunft der Schweiz und der Erde und die Kinder. Ruedi Jungen, Frutigen