Nein zur Zweitwohnungs-Initiative

Ein übermässiger Bau von Zweitwohnungen kann das Landschaftsbild und damit das Kapital des Tourismus beeinträchtigen. Zweitwohnungen tragen auch zu einer weiteren Zersiedelung bei. Die Thematik des Zweitwohnungsbaus muss deshalb mit Instrumenten der Raumplanung geregelt werden. Die Erfahrung zeigt, dass dabei am Besten verschiedene Instrumente miteinander kombiniert werden. Der Kanton Bern hat sein Raumplanungsgesetz bereits so revidiert, dass die einzelnen Gemeinden sinnvolle Vorgaben zu berücksichtigen haben, aber einen Gestaltungsspielraum zur Deckung der eigenen Bedürfnisse behalten. Dies ist meines Erachtens der richtige Weg. Die Zweitwohnungs-Initiative ist viel zu starr und lässt den Gemeinden nicht den notwendigen Spielraum.Beatrice von Känel, Reichenbach