Spitalstandortinitiative sichert das Spital Zweisimmen

Die lancierte Spitalstandortinitiative bezweckt für Stadt und Land, sowie die gesamte Bevölkerung eine ausreichende, qualitativ gute und wirtschaftliche Spitalversorgung mit einer angemessenen Anzahl Spitäler im ganzen Kanton Bern sicherzustellen. Das Übersehen des Auftrages vom Verwaltungsrat der Spital STS AG, welcher klar und deutlich vom Grossen Rat erteilt wurde, bedeutet nichts anderes, als die totale Unterstützung der Bevölkerung im ländlichen Raum für die Initiative! Ebenfalls betrachte ich es als Schlitzohrigkeit, zwei Spitäler als versorgungsnotwendig zu erklären und die anderen lässt man im Regen stehen. Seit dem Jahr 1999 wurden im Kanton Bern unter dem Kosten- und Sparargument bereits 13 Spitäler geschlossen. Von wegen Einsparungen, die seit Jahren anhaltende Zentralisierung kommt uns viel teurer zu stehen, als erwartet! Leider ist von unserem Regierungsrat keine Einsicht zu spüren und man will jetzt erneut Regionalspitäler schliessen. Man könnte zum Beispiel auch einmal bei den Gehältern von Verwaltungsräten und CEOs Einsparungen machen, welche nur noch betriebswirtschaftliche Berechnungen vornehmen, aber keine Nützlichen für die Spitalgrundversorgung. Ich bin überzeugt, dass mit der Forderung der Initiative eine optimale Gesundheitsversorgung erreicht werden kann, die auch finanzierbar sein wird.

Wir Bürgerinnen und Bürger müssen in der Spitalversorgung wieder ein Mitspracherecht haben. Die Initiative gibt uns die Gelegenheit dazu.

Thomas Knutti, Grossrat, Weissenburg