Unia will Arbeitsplätze im Oberland opfern

Es stimmt mich nachdenklich, wie sich die Unia an der Landsgemeinde vom 16. August in Wimmis aufgeführt hat. Unter verdeckten Idenditäten angereist mit einer Limousine, die wohl von Mitgliederbeiträgen berappt wurde und mit einem Kamerateam unter dem Namen «Büetzer-TV», das es notabene gar nicht gibt! Dürfen diese Leute nicht zu ihrer Zugehörigkeit stehen, weil sie langsam selber ein schlechtes Gewissen gegenüber der Bevölkerung im Kanton Bern haben? «Faire Steuern für Familien» so heisst die Initiative, die am 23. September dem Bernervolk zur Abstimmung vorgelegt wird. Leider ist es den Initianten dieser Vorlage wieder einmal gelungen, eine Abstimmung zu lancieren, die völlig den falschen Namen trägt! Ziel der Initiative: Abschaffung der Pauschalsteuer. Im Kanton Bern, hat es momentan 232 Personen die Pauschal besteuert werden. Es sind dies Leute, die hier in der Schweiz keinen Rappen verdienen dürfen und notabene ihre Einkünfte im Heimatland versteuern müssen. Diese Leute besitzen im Kanton Bern eine Liegenschaft und steuern einen beachtlichen Beitrag an den Kanton, einfach so! Zudem wurde ausgerechnet, dass diese Pauschalbesteuerten Leute im Jahr durchschnittlich 300 000 Franken in der Schweiz investieren oder ausgeben. Alles Geld, das wir im Kanton Bern bitter nötig haben, denn das neue Defizit von unserem hochgelobten Regierungsrat ist ja eben wieder bekannt gegeben worden!

Dazu kommt, dass diese Leute im Berner Oberland viele 100 Arbeitsplätze schaffen!

Ziel 2: Das Zückerchen der Initiative. Die Kinderabzüge beim Kanton werden von 7000 auf 8000 Franken erhöht.

Ziel 3: Die Teilrevision des Steuergesetzes vom März 2010 rückgängig machen. Das heisst, die damals beschlossenen Entlastungen bei Vermögens- und Einkommenssteuer wieder rückgängig machen.

Unter dem Strich würde das für die Steuerzahler des Kantons Bern bei Annahme dieser Initiative heissen, ein weiteres Loch von 80 Millionen Franken jährlich zu berappen! Diese Initiative ist nichts anderes als eine versteckte Steuererhöhung! Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wie lange wollen wir uns von diesem Kanton noch an der Nase herum führen lassen? Jetzt ist die Zeit gekommen, wach zu werden und solchen Spielen ein Ende zu setzen! Darum bitte ich euch am 23. September 2012 an die Urne zu gehen und diese Initiative, wie auch den Gegenvorschlag des Grossen Rates mit NEIN zu beantworten. Das Kreuz bei der Stichfrage beim Gegenvorschlag machen.Michael Blatti, Oberwil