Vier Wochen Vaterschaftsurlaub

Die letzte Woche lancierte Diskussion von Seite der Linken, vier Wochen bezahlter Vaterschaftsurlaub für werdende Papis, widerspiegelt unsere bedenkliche Gesellschaft. Es ist ein typisches Wohlstandsthema! Wir Mütter und Frauen sollten, bevor wir im Radio (BEO-Hörermeinungstelefon vom 17. Mai) im Selbstmitleid versinken und Forderungen stellen, nur weil wir zwei, vielleicht drei Kinder zu betreuen haben, uns wieder einmal bewusst werden, unter welchen Bedingungen unsere Grossmütter ihre sechs, acht, zehn und mehr Kinder grossgezogen haben! Nämlich ohne Pampers, warmen Wohnungen, fliessendem und warmem Wasser, ohne bequeme Babykleider, geschweige Waschmaschine und Tumbler. Diese Generation Kinder wurden später erfolgreiche Berufsleute.

Von den angehenden Papis haben die Allermeisten mindestens vier Wochen Ferien pro Jahr. Es sollte doch möglich sein, dass sie in den acht bis neun Monaten der Schwangerschafts-Zeit die Ferien entsprechend so planen, wenn sie das Bedürfnis haben, nach der Geburt ein paar Tage zu Hause zu bleiben. Oder sind wir wirklich schon so weit, dass Männlein seine Ferien lieber anders gestaltet als bei der Geburt seines Kindes zu verwenden, dann aber vier Wochen bezahlter Vaterschaftsurlaub fordert. Überhaupt, ist in den ersten Jahren, wenn das Baby auf der Welt ist, die Mutter die wichtigste Bezugsperson! Nicht zu vergessen sind die hohen Kosten! Wollen wir wirklich diesen ewig fordernden, linken Kreisen folgen, welche unsere arbeitenden, starken und erfolgreichen Männer am liebsten zu halben Ammenpapis degradieren wollen und somit die ganze Wirtschaft und unser Land schwächen? Immer mehr Geld wird so verblödet und im gleichen Atemzug haben wir am letzten Sonntag unsere selbständige Landesverteidigung aufs Spiel gesetzt. Wann gehen uns wohl die Augen auf ? Lydia Dreyer, Weissenburg