Warum bleiben im ländlichen Raum viele den Abstimmungen fern?

In den letzten Wochen habe ich an verschiedenen Standaktionen zu den beiden Agrarinitiativen und zum CO2-Gesetz teilgenommen. Dabei habe ich festgestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger zwar zu den Vorlagen Nein sagen, sie jedoch kein Vertrauen mehr in den Bundesrat haben und somit den Abstimmungen fernbleiben.

Aus diesem Grund werde ich hier nicht (erneut) schreiben, wieso die beiden Agrarinitiativen und das CO2-Gesetz abgelehnt werden müssen, sondern ich möchte unbedingt zur Teilnahme an den Abstimmungen appellieren! Dies gelingt der Stadt-Bevölkerung viel besser: die Stimmbeteiligung liegt dort bei rund 60 Prozent. Tatsächlich gibt es in Bundesbern Kräfte, welche unsere Demokratie und die Einflussnahme der Schweizer Bevölkerung massiv schwächen wollen. Umso mehr müssen wir im ländlichen Raum daran interessiert sein, den Stimmzettel abzugeben und dem Bundesrat zeigen, dass wir Widerstand leisten. Hier wäre also eine Stimmbeteiligung von 70 Prozent optimal und wünschenswert.

Thomas Knutti, Grossrat (SVP), Weissenburg