Wer zahlt für die Schäden eines Überschallknalls?

Ich darf in einem 222 Jahre alten Haus in Diemtigen wohnen. Das Haus steht unter Heimatschutz. Am 22. Januar gab es einen enormen Überschallknall einer Militärmaschine. Die Gebäude wurden durchgerüttelt wie bei einem starken Erdbeben. Im Haus sind etliche antike Türen aus edlem Holz, die offen standen. Ich erschrak, als ich feststellen musste, dass drei dieser Türen buchstäblich aus den Fugen gerüttelt wurden. Keine der drei Türen liessen sich schliessen, alle total verrichtet. Absoluter Horror!

Noch etwas anderes: Wir lagern unseren Alpkäse im Keller. Das alte Haus steht auf massiven Mauern mit einem Kalkverputz. Nach jedem Überschallknall liegt immer mehr Schüttelerosion in Form des Verputzes auf den Käsebrettern.

Nun meine Frage an die Flugplatzleitung Meiringen und ans VBS:

Wer zahlt solche Schäden? Zwei Türen können noch besichtigt werden, eine war fast auseinandergefallen, so dass sie sofort zum Schreiner gebracht werden musste.

Abschliessend vielleicht noch dies: Mit jedem Überschallknall der Kampfjets, die von «grossen Buben» pilotiert werden, welche offenbar den Plausch haben, die Menschen und Tiere zu erschrecken und dazu noch Schäden zu verursachen, notabene auf Kosten der SteuerzahlerInnen, sinkt die Chance des VBS für einen 5 Milliarden-Kauf für einen neuen Fliegerjet für «grosse Buben»!Lorenz Kunz, Diemtigen