«Wie weiter mit Schloss Blankenburg»

Zum Artikel vom 26. Februar 2026, «Wie weiter mit Schloss Blankenburg», habe ich folgende Berichtigung:

Seinerzeit habe ich eine Offerte über 1,7 Millionen Franken an die Verkäuferschaft gemacht. Auch habe ich weitere 5 Millionen Franken in Aussicht gestellt, um das Schloss in ein Boutique Hotel mit rund 10 Zimmern umzubauen. Darin war auch der Umbau der anliegenden Scheune in einen Mehrzweckraum für Hochzeiten, Konzerte usw. enthalten. Mein Projekt hätte auch die weiteren Auflagen erfüllt.

Bei einem Gespräch mit dem Kanton wurde ich aufgefordert deutlich mehr zu offerieren, was mir ein bisschen seltsam vorkam, war doch die Alternative ein Verkauf zu 1,25 Millionen Franken. Auch auf den Vorschlag, das Schloss nach Umbau nach einiger Zeit wieder der öffentlichen Hand zum Kaufpreis zurückzugeben, konnte ich nicht eingehen.

Mir wurde klar, dass man im Kanton Bern gegenüber Privatinvestoren eher ein bisschen skeptisch eingestellt ist. Herr Hans-Jörg Pfister, FDP Zweisimmen, hat sich stark gegen mein Projekt eingesetzt.

Er hat mit der Verkäuferschaft schon vor meiner Offerte einen Deal ausgehandelt und die Stiftung, die er gründen wollte, als besten Käufer vorgegaukelt. Auch hat er an einer Gemeindeversammlung wider besseres Wissen erklärt, dass es keine anderen Offerten gebe. Er wollte offensichtlich eine Diskussion über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Optionen verhindern.

Ich hatte dem Kanton schon damals meine Zweifel geäussert, dass eine Stiftung nicht über genügend Finanzkraft verfügen wird, um dem Schloss ein neues Leben einzuhauchen. Ich bin sicher, mein Projekt hätte positive Auswirkungen auf den Tourismus in Zweisimmen und der Region gehabt. , Cham