Wunderbare Wochen an der Lenk

Soeben sind unsere Ferien an der Lenk zu Ende gegangen und es ist uns ein grosses Anliegen, den Lenkerinnen und Lenkern erneut herzlich zu danken.

Wir haben wieder zwei wunderbare Wochen an der Lenk erlebt, haben bewundert das schöne Dorf, waren begeistert von der reizvollen Landschaft, fasziniert von den wunderbaren Bergen, den perfekt präparierten Pisten, den schönen Wanderwegen und der Freundlichkeit, mit der alle Menschen uns begegnet sind.

Ganz speziell sind dieses Jahr die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betelberg-Bahn zu erwähnen, die die ganzen zwei Wochen ganz besonders freundlich waren, dazu noch sehr hilfsbereit, als meine Frau mit einem Bänderriss am Fuss etwas behindert war.

Nur einmal haben wir ein schlechtes Erlebnis gehabt: Als wir mit unseren Freunden begleitet von unserer Appenzellerhündin Asta im Restaurant «Elk» einkehren wollten, uns an den hintersten Tisch gesetzt hatten, Asta am Boden liegend schon am Einschlafen war und die Kellnerin auch bereits unsere Bestellung aufgenommen hatte, kam der Wirt und erklärte uns, dass Hunde ins Restaurant keinen Zutritt haben.

Wir haben das entsprechende Verbotsschild übersehen. Wir verliessen das Lokal sofort und assen unser Zvieri halt an einem anderen Ort, nicht ohne uns zu fragen, was das denn soll im Restaurant «Elk», an einem ländlichen Ort, an dem sogar Schlittenhunderennen stattfinden, wo das «Elk» doch sich mit seinem Holzboden wie im Kuhstall einen rustikalen Anstrich geben will, wo nur ein paar hundert Meter weiter Kühe im Freilaufstall zu bewundern sind, und wo doch selbst in der wunderschönen Bar des Hotel «Lenkerhof» alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Asta sehr freundlich begegnet sind und ihr sogar eine Schale mit Wasser gebracht haben? Sollte der Wirt jetzt antworten, dass er eine Hundeallergie hat, so könnten wir diese Erklärung nicht akzeptieren, denn er müsste ja Tiere nicht streicheln und kann in einem Restaurant genügend Abstand zu ihnen haben und so Allergiesymptome vermeiden.

Wir werden auf alle Fälle im Sommer und im kommenden Winter erneut an die Lenk kommen und all das Schöne geniessen.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden verstehen, dass wir dabei das Restaurant «Elk» nicht mehr besuchen werden. Das wird den Wirt zwar nicht stören, aber unsere Freunde gehen auch nicht mehr.

Hugo Kaufmann, Muttenz