Zukunftweisendes Projekt Spitzacker?

Drei Fragen zum Spitzacker-Projekt an die interessierten LeserInnen: Wussten Sie schon, dass das geplante Objekt mit seiner doppelten First als ein absolutes Unikat(*) ohne jeglichen Bezug zum Simmentalerstil und zur Lengg künftig den Raum ums Gemeindehaus sowie die Rawilstrasse in befremdender Art dominieren wird? Wussten Sie schon, dass sich die Bauherrschaft leider gegen einen Anschluss an das geplante, zukunftsweisende und noch jede Unterstützung benötigende Holzfernwärmenetz entschieden hat? Was die Bauprofile leider kaum verdeutlichen, wussten Sie schon, dass das gigantische Bauvolumen des geplanten Fremdkörpers im historischen Ortsbild um die Kirche in etwa ein Stockwerk zu viel umfasst und tatsächlich nur aufgrund einer sachfremden, so genannten «Nutzungsübertragung» ab dem Strassenraum, bewilligt werden soll?

(*) Preisausschreibung: Der Unterzeichnende offeriert einen Lengg-Rundgang mit freundschaflichem Trunk dem zuerst eingehenden LeserInnen-Beitrag bei der SZ mit Foto eines Simmentaler-Doppel-First-Wohnhauses. Konrad Rieder, Carouge