Zum Brief des Regierungsrates in der letzten SZ

Mich wundert der Streit um die Versorgung in der Geburtshilfe bei zwei bis drei Geburten pro Woche. Die Versorgung durch hochqualifiziertes Fachpersonal kann bei derart niedriger Frequenz nicht optimal sein. So viele Personen, die für eine 24-Stundenversorgung gebraucht würden, müssten den grössten Teil der Arbeitszeit untätig herumsitzen oder fachfremde, minderqualifizierte Arbeit leisten. Es wird so getan, als gäbe es nur die Strasse als Transportweg. Hier gibt es eine Helikopterstation, die für Sportunfälle ständig bereit steht. Dieses Transportmittel könnte doch für werdende Mütter nach Thun benutzt werden, wo rund um die Uhr medizinisches Fachpersonal zur Verfügung steht. So jedenfalls Frau Egger Jenzer in ihrem Brief. Ich bin sehr gern in Zweisimmen und nehme, soweit das bei nicht ständiger Anwesenheit möglich ist, interessiert am Gemeindeleben teil. Die SIMMENTAL ZEITUNG ist mir dabei sehr hilfreich. Danke. Heinrich Barthel, Zweisimmen

(langjähriger Stammgast)