Zur Maskenpflicht

Seit Jahren verfolge ich in der Simmental Zeitung die Leserbriefe zu ganz verschiedenen Themen. An dieser Stelle danke ich Kopps, dass die Meinungs- und Äusserungsfreiheit so zum Ausdruck gebracht werden kann. So mache auch ich Gebrauch davon und schreibe, was mir auf dem Herzen liegt. Das Vorhandensein des Coronavirus bestreite ich nicht, bedaure aber, dass die Selbstverantwortung (Hygienemassnahmen umsetzen, Distanz einhalten usw.) und vor allem das selbstständige Denken verloren gehen mit dieser Art von Regelungen, wie wir sie zurzeit erleben. Am 20. März 2020 gab das BAG folgende Information heraus: «Gesunde Personen sollen in der Öffentlichkeit keine Hygienemasken tragen. Diese schützten eine gesunde Person nicht effektiv vor einer Ansteckung mit Viren. Das Tragen einer Maske erzeuge deshalb ein falsches Sicherheitsgefühl. Nur bei Kranken und Personen, die den Mindestabstand zu ihnen nicht einhalten können, mache es Sinn.» Es ist schon interessant, dass die damals nicht empfohlene Maske nun das geeignete Schutzmittel sein soll. Die Maske symbolisiert für mich alles was beziehungshemmend ist: Die Verständigung mit Kindern und alten Leuten ist erschwert. Kommunikation allgemein wird gehemmt, weil doch so vieles auch über den Gesichtsausdruck wahrgenommen wird. Es wird eine Distanz aufgebaut und ist somit für die Seele nicht gut. Dazu kommt der medizinische Aspekt, weil die Sauerstoffzufuhr verringert ist. Das Immunsystem wird geschwächt.

Die Corona-Test-Resultate werden mittlerweile wohl von vielen Leuten mit Skepsis wahrgenommen. Und doch basieren die Massnahmen gegen das Virus auf diesen Zahlen.

Ist das Tragen einer Maske, die durch die Corona-Situation vorangetriebene Digitalisierung mit entsprechend «nötigen» G5-Antennen und die schnell entwickelte Impfung etwas anderes als ein Experiment am Menschen? Diesmal nur, anders als bei früheren Menschenversuchen, mit dem Unterschied, dass sogar noch mehr Menschen betroffen sind und alles unter dem Deckmantel der Sicherheit geschieht. Hinter der Maske sehe ich mehr als etwas, das wir in drei oder vier Monaten wieder los sind. Dazu kommt, dass ich nicht erst im Frühling merken will, dass ich nur durch eine mir sehr suspekte Impfung davon frei werde. Schwarzmalerei? Nein, nur einige Gedanken zur Vorbereitung auf den «worst case» (schlimmsten Fall).

Das machen wir ja sonst im Leben auch, z.B. mit Versicherungen. Ich bin mir bewusst, dass die kritische Auseinandersetzung mit der Situation nicht für alle zur gleichen Zeit das Gleiche bedeutet. Wichtig sind aber das selbstständige Denken und das Bewusstsein und Tragen der Konsequenzen auf diese oder jene Weise. Zu denken gibt mir auch die Vorstellung, dass mit zunehmender Zeit Menschen mit Nervosität, Rebellion, Aggressivität oder Depression reagieren könnten. «Blibet gsund», hört und liest man jetzt immer wieder. Das wünsche ich auch. Aber bitte körperlich UND seelisch. , Weissenburg