Blauer Mond über der Spicherflue

Der Mai 2026 endete mit einer seltenen Himmelserscheinung: Am 31. Mai erstrahlte der sogenannte Blaue Mond. Astronomisch bezeichnet dieser Begriff den zweiten Vollmond innerhalb eines Kalendermonats – tatsächlich erscheint der Mond dabei nicht blau, sondern trägt seinen Namen aufgrund seiner Seltenheit.

Der eindrucksvolle Blaue Mond, der den Nachthimmel über Därstetten erhellte.

Der eindrucksvolle Blaue Mond, der den Nachthimmel über Därstetten erhellte.

Da der Mondzyklus etwa 29,5 Tage dauert und viele Monate 30 oder 31 Tage haben, kommt das gelegentlich vor. Durchschnittlich etwa alle 2½ bis 3 Jahre. Das letzte Mal war dies am 31. August 2023 der Fall und der nächste kommt erst im Dezember 2028.

Doppelt speziell war dieser Vollmond, weil er als Mikromond erschien, da er sich zurzeit am Weitesten entfernt von der Erde befindet. Er leuchtet deshalb etwas weniger hell und erscheint dadurch weniger gelb. Astrologisch gilt dieser Vollmond als besonderer Wendepunkt. Er steht symbolisch für Abschluss, Erkenntnis und die Vollendung eines Entwicklungszyklus. Zudem markiert er den Übergang in eine neue Phase, in der Entscheidungen, Beziehungen und persönliche Werte neu ausgerichtet werden dürfen.

Das Bild von Barbara Martin entstand vergangenen Sonntag um 01.47 Uhr im Reichenbach in Därstetten Richtung Spicherflue, hinter deren Tannenwipfeln der eindrucksvolle Blaue Mond den Nachthimmel erhellte – ein stimmungsvolles Sinnbild für das Ende eines Kapitels und den Beginn eines neuen Weges.