«Di drei scheenschte Dääg» – ein unvergessliches Jodlerfest im tropischen Basel

Die Stadt Basel lud vom 26. bis 28. Juni zum 32. Eidgenössischen Jodlerfest ein und rund 12000 Aktive sowie geschätzte 200000 Besucherinnen und Besucher liessen es sich nicht nehmen, diesem einzigartigen Grossanlass während «de drei scheenschte Dääg» – angelehnt an die drei schönsten Tage während der Basler Fasnacht – für einmal im Sommer einen Besuch abzustatten. Und dies trotz der vorherrschenden Hitze mit Juni-Temperatur-Rekorden von knapp 40 Grad.

Brunnenbaden in Basel erlaubt: Margrit Dubi aus der Lenk genoss mit dem Saanenländer Jodelduett Hedy Reichenbach und Maria Oehrli das erfrischende Bad.

Brunnenbaden in Basel erlaubt: Margrit Dubi aus der Lenk genoss mit dem Saanenländer Jodelduett Hedy Reichenbach und Maria Oehrli das erfrischende Bad.

Dies hielt die Aktiven jedoch nicht davon ab, bei ihren Vorträgen ihr Bestes zu geben, was aufmerksam juriert wurde. Viele konnten eine ausgezeichnete Note erreichen, wozu allen herzlich gratuliert sei. Und so konnte das anschliessende «Gässlen» mit unermüdlichem Jodelgesang und Alphornklängen in Basels Innenstadt während den «tropischen Nächten» vollumfänglich genossen werden. Grosse Aufmerksamkeit erhielten dabei die vielen Brunnen, die immer wieder zum erfrischenden Bad einluden und auch entsprechend genutzt wurden. Und auch die gelockerten Tenuevorschriften trugen dazu bei, dass die Menschen in Tracht die sengende Hitze aushielten.

Die Anreise zum nächsten Eidgenössischen Jodlerfest wird für die Simmentaler Formationen kürzer sein – findet dieses 2029 doch in Burgdorf statt. Vorerst aber ein Rückblick auf die bestimmt unvergesslichen Erlebnisse, die unsere regionalen Jodlerinnen und Jodler, Alphorner und Fahnenschwinger vergangenes Wochenende im heissen Basel erlebt haben.