D’Grossmutter wird verchouft
Zeller und Schädler streiten ums Grosi.
Auf Tiermatti in Schwenden wurde vergangenes Wochenende und am Mittwoch Theater gespielt. Unter der Leitung von Ruth Erb hatten die Spieler die bäuerliche Groteske «D’Grossmutter wird verchouft» einstudiert.
Bauer Zeller hätte auf seinem verschuldeten Hof wahrlich Sorgen genug. Zusätzlich sorgt aber die Grossmutter mit ihren Streichen für Aufregung. Max Schädler, ein unsauberer Landwirt und Händler, erfährt, dass Zellers Grossmutter wohlhabend sei und will seine hübsche Tochter mit Zellers Sohn verkuppeln. Da sich die Jungen die Partner nicht vorschreiben lassen wollen, kommt Schädler auf die Idee, die Grossmutter zu kaufen und sie durch zuvorkommende Behandlung auch von seiner Frau Käthi, der dies gar nicht leicht fällt, bei Laune zu halten. Er unterschätzt das Grosi, das deutlich gerissener ist als er und seine Pläne durchschaut und gründlich durchkreuzt. Sie bedient sich dabei der Hilfe des Knechts Kurt, der Magd Vreni und der glücklichen Tatsache, dass Zellers Sohn Hansi und Schädlers Tochter Anni gefallen aneinander finden und als Paar glücklich werden wollen.
Das dankbare Publikum lebte mit, lachte herzlich und gab mit seinem Applaus den schönsten Dank an die Theaterleute. Sie werden die unzähligen Probestunden, das Lampenfieber und die gelungenen Vorführungen in bester Erinnerung behalten. Umrahmt wurde das Theater mit wohlklingendem Jodlergesang der Jodlergruppe Schwenden unter der Leitung von Klaus Weissmüller.
Tipp an alle Schurken: Eine Grossmutter kaufen ist als Geldanlage nicht zu empfehlen. Cornelia Wyss
Grosi im ersten Akt beim Verabschieden von Zeller.