Königsfasnacht zum zehnjährigen Jubiläum

Was einmal klein angefangen hat, ist in zehn Jahren gross geworden. Der Standplatz befand sich zum ersten mal auf dem Areal der ehemaligen «Flabwerkstätte», dieser erwies sich als sehr geeignet. Immerhin waren insgesamt zwölf Barbetriebe wie zum Beispiel das Team des «Restaurant Chessel», das «Schwingerstübli» und «Mätt’s Crepes» Stand und viele andere auf dem Platz und in den Zelten verteilt.

Sehr geschätzt war von den Eltern wiederum die strenge Kontrolle über das Alter und der Konsum von Alkohol. Es zeigte sich, dass gerade die jungen Leute, auch ohne diese Droge lustig sein können. Einzig das Wetter war wenig königlich. Dennoch, erstaunlich wie viele Zuschauer den Strassenrand säumten. Ganz klar zeigte sich, dass gerade die achtzehn «Guggen» ihre gute Laune und Freude am ganzen, mitgebracht haben. Es scheint so, einmal geschminkt und in ihren Kostümen, haben sie nur noch ihre Musik und das lustige Treiben im Blut. Trotz Nässe und Kälte tanzen und bewegen die sich zu ihren Rhytmen, als ob das schönste Wetter wäre. Nach dem Umzug verteilten sich die Leute in die verschiedenen Zelte und zu den Ständen mit reichhaltigen Angeboten. Glühwein und Punsch war angesagt, dazu die fein gebratenen Würste und der Kartoffelsalat.

Es zeigte sich einmal mehr, was die Präsidentin Doris Mani, ihr Team und das Fasnachts-OK für eine grosse Vorarbeit geleistet hatten. Ab 13 Uhr war die Beurteilung der Kinderkostüme, ab 17 Uhr die Rangverkündigung. Der Kostümwettbewerb für die Grossen, von 20.30 bis 22 Uhr, die Rangverkündigung um 23 Uhr, anschliessend um Mitternacht das angesagte Monsterkonzert. Von Nässe und Kälte war da nicht mehr die Rede. Trotz dem heurigen schlechten Wetter, es wird auch im 2012 wieder eine Fasnacht in Oey geben. Edith Kammer