Oberländisches Schwingfest in Oey-Diemtigen

Rund 5000 Besucher werden erwartet

Rund 5000 Besucher werden erwartet

Am 8. Juli findet in der Bärenmatte in Oey-Diemtigen mit dem Oberländischen das letzte diesjährige Gauverbandsfest statt. Der OK Präsident Hansruedi Brunner ist mit seinem motivierten Team bestrebt, in der Heimat von Schwingerkönig Kilian Wenger den Zuschauern einen optimalen Anlass zu bieten. Das ideale Festgelände liegt direkt beim Bahnhof in Oey und bietet den erwarteten rund vier bis fünftausend Zuschauern einen angenehmen Aufenthalt. Bereits am Samstag wird auf demselben Festgelände der Oberländische Jungschwingertag durchgeführt. Gegen 400 Jünglinge werden ihren grossen Vorbildern nacheifern. Am Abend findet in der Festhütte ein Unterhaltungsabend statt. Nach den Jodelvorträgen spielen die bekannten Ländlerfründe Walopsee zum Tanze auf.

Offene Ausgangslage

Insgesamt sind am Oberländischen 12 Eidgenossen angemeldet. Leider muss der Schwingerkönig verletzungsbedingt auf den Wettkampf verzichten. Nur zu gerne hätte Kilian Wenger in seiner Heimat ein ernsthaftes Wort um den Tagessieg mitgeredet. Wie der Schwingerkönig muss ebenfalls Ruedi Roschi infolge einer Hüftoperation auf den Start in seinem Heimatdorf verzichten. So ruhen die Hoffnungen der durchführenden Schwingersektion Niedersimmental auf Beat Wampfler. Gelingt Matthias Sempach eine ähnlich starke Leistung wie bei seinem Sieg am Nordostschweizerischen in Silvaplana, dürfte ihm der Sieg am Oberländischen nur schwer zu nehmen sein. Der Mittelländer Willy Graber und die Emmentaler Eidgenossen Thomas Sempach, Matthias Siegenthaler und Thomas Zaugg werden mit Garantie alles daran setzten, den Oberaargauer bei seinem Vorhaben zu stoppen. Die beiden Meiringer Eidgenossen Matthias Glarner und Simon Anderegg führen die starke Oberländer Mannschaft an, die mit Hanspeter Luginbühl, Samuel Blatter und den Brüdern Bernhard und Alexander Kämpf weitere Anwärter auf Spitzenränge in ihren Reihen wissen. Die Gästeschwinger vom Schwingklub Solothurn werden angeführt von den beiden Eidgenossen Bruno Gisler und Thomas Zindel, die den Siegerstier Uran nur allzu gerne in den Kanton Solothurn entführen möchten. Werner Frattini