Naturpark Diemtigtal:
Zwischenbilanz und Ausblick
Erste Absichten entwickelten sich vor zwölf Jahre am Diemtigtaler Wirtschaftstreffen und mündeten in ein «Regio Plus Projekt». Daraus aufbauend wurden 2005 Verhandlungen zur Einrichtung eines Regionalen Naturparks aufgenommen. 2009 gaben die Gemeindeversammlungen von Diemtigen und Zweisimmen grünes Licht für einen Parkvertrag und 2011 wurde dem Regionalen Naturpark Diemtigtal das «Label» verliehen. Nach zwei Jahren – zum Zeitpunkt des Geschäftsführerwechsels von Ueli Sahli zu Peter Knutti – bietet sich Gelegenheit zu einer Bilanz und zu einem Blick in die nächste Zukunft.
(Wiriehorn) Die Steigerung der Übernachtungszahlen ist ein vordringliches Anliegen im Naturpark Diemtigtal.
2Zuerst zur Zukunft: Am 22. November findet in Oey eine Informationsveranstaltung statt. Nach der Vorstellung des neuen Naturpark-Geschäftsführers Peter Knutti folgt die Präsentation von fünf weiteren Schlüsselprojekten, die auf der Wunschliste der Naturpark-Verantwortlichen stehen.
Vor grossen Projekten
Interessierte werden Auskünfte zu den Plänen eines Naturparkhotels Grimmialp, zur Idee «Kompetenzzentrum Natursport Diemtigtal», zum Stand der Angelegenheit «Solares Diemtigtal», zu den Absichten im Gebiet Wiriehorn-Schwarzeberg (Bildungs- und Erholungsraum) und zum Projekt «AlpFUTUR – «Schule auf der Alp» erhalten. Die Bemühungen gehen klar in die Richtung zur Schaffung von zusätzlichen Übernachtungsmöglichkeiten im Hotelsektor und zur Erhöhung der Wertschöpfung. Das entspricht auch den Anliegen von verschiedenen ExponentInnen, die wir aus Anlass zur Zwischenbilanz befragt haben (siehe nachstehende Antworten).
mithelfen».
Eine Million pro Jahr
Insgesamt vefügt der 135 km² grosse Naturpark über ein Jahresbudget von rund einer Million Franken. Der Bund unterstützt die Naturparkprojekte im Diemtigtal mit jährlichen Beiträgen von 390 000 Franken. Der Kanton Bern steuert 320 000 Franken bei, die Gemeinde beteiligt sich mit 60 000 und die Gemeinde Zweisimmen mit 3000 Franken.