Fantastischer Zirkuszauber während der Projektwoche in Erlenbach
Eine abwechslungsreiche Schulwoche hatten die Schülerinnen und Schüler aus Erlenbach und Latterbach hinter sich. Fünf Tage lang war nichts mehr wie sonst. Es wurde geprobt, geschwitzt, gestaunt und ganz viel gelacht. Am letzten Freitag, 22. Mai wurde zur grossen Zirkusschau im Zirkuszelt bei der Tomatenburg geladen. Dort hiess es Vorhang auf für die vielen neugierigen Besucherinnen und Besucher.
Die bunte Clowngruppe.
© Marlen Schär
Einmal als Clown in der Zirkusmanege stehen und die Leute zum Lachen bringen, mit Zaubertricks das Publikum staunen lassen oder Kunststücke in der Luft und am Boden vorzeigen. Genau dies wurde den Schülerinnen und Schülern der Schule Erlenbach ermöglicht. Im Rahmen der Projektwoche wurde in den verschiedenen Gruppen geübt. Die Kinder durften vorgängig drei Wünsche äussern, wo sie am liebsten mitmachen möchten, und so entstanden schlussendlich 16 verschiedene Gruppen.
Akrobaten, Clowns, Tiere, Zauberer…
In jeden Zirkus gehören Raubtiere, so auch in Erlenbach. Schön geschminkte Tiger folgten genau auf die Befehle ihrer Dompteurin, auch Pferde galoppierten im Takt durch die Manege.
Die Gruppe Lyra zeigte in luftiger Höhe, was alles mit einem Ring angestellt werden kann, kopfüber oder nur mit einem Bein am Ring hängend, begeisterten sie das Publikum. Auch bei der Gruppe «Tuch» gings in die Luft, jeweils zwei lange Bahnen Stoff hingen von der Decke und die Akrobatinnen und Akrobaten der Schule Erlenbach zeigten gewagte Kombinationen mit Hinaufklettern und Fallenlassen, überraschend für alle Zuschauer.
Natürlich wurde auch gezaubert, Wasser wurde wie durch Zauberhand gefärbt, Knoten entknotet und Pfeile durch eine Kiste mit Insassen gebohrt, ohne diese in Gefahr zu bringen. Die Akrobatikgruppe präsentierte Räder und Brücken und Balanceakte auf den Schultern der älteren Schüler. Die Tanzgruppe sorgte mit ihren coolen Tanzmoves für Stimmung in der Manege und bei der Gruppe Pyramide wurden Pyramiden nicht aus Steinen, sondern aus Menschen gebaut.
Die Fakire liefen über Scherben und setzten sich nicht nur aufs Nagelbrett, nein sie wagten sich auch darauf zu liegen und dies sogar mit zusätzlichem Gewicht in Form eines «Gspändli». Ebenso war die Materie Feuer für sie kein Problem, Feuer in der Hand und am Arm wurde mit einem Wisch gelöscht und die brennenden Kerzen wurden kurzerhand gelöscht, indem sie gegessen wurden.
Kiwido, zwei Bälle an Schnüren, am Montag fand es noch niemand einfach, am Freitag hatten aber alle das Kiwido im Griff und die Gruppe wirbelte mit ihren farbigen Bändern in der Manege herum.
Die Gruppe Pantomime erzählte Geschichten ohne Worte, zog an Schnüren, die nicht da waren, und kämpfte mit Koffern, die nicht gehorchten. Herrlich komisch zum Zuschauen.
Lustig war auch die Clowngruppe, die mit ihren zu grossen Schuhen und roten Nasen für Gelächter sorgte.
Beim Üben fielen bei der Jonglagegruppe noch viele Bälle auf den Boden, anstatt in der Luft zu bleiben. Bei der Vorführung in der Manege wurde jongliert, als ob die Jugendlichen und Kinder noch nie etwas anderes gemacht hätten.
Ja, die Vorführung verzauberte und begeisterte die Anwesenden und die Zirkusartisten sowie alle Helferinnen und Helfer. Alle dürfen rundherum stolz auf ihren super Einsatz und ihr Gezeigtes sein.
Für Fakire ist das Stehen auf dem Nagelbrett und den Scherben kein Problem.
© Marlen Schär