Der erste «TRAIL FLY LENK»
Ein super Flugtag
Beim ersten «TRAIL FLY LENK» gingen 53 Piloten an den Start. Die Turnpoints (TP) mussten angeflogen, ein Selfie geschossen und dieses an den Veranstalter gesendet werden. Das Format zwei Tage Hike & Fly kam an.
Noch wenige Meter, und der erste Turnpoint ist erreicht.
Das Wetter war prächtig, die Piloten gut gelaunt. In wenigen Minuten sollte der Startschuss beim Murersrohr fallen. Die 53 Gleitschirmflieger durften sich auf ein perfekt organisiertes Hike & Fly (H&F) freuen. «Es ist nicht zwingend ein Vorteil, das Gebiet zu kennen. Es kann auch zu einem Nachteil werden und für Fehler anfällig machen», erklärte ein Pilot. «An jedem Turnpoint steht eine Advance-Fahne. Von dort wollen wir ein Selfie, welches ihr uns schickt», erklärte Andi Beetschen im Vorfeld. Noch einmal stellten sich die Piloten für ein Gruppenfoto auf und setzten sich am Samstag Punkt 9.30 Uhr Richtung Oberriedstrasse in Bewegung. Für alle Teilnehmer, ob Kategorie Pro oder Fun, Frauen, beziehungsweise Männer, hiess das erste Ziel Berghaus Laubbärgli.
In der Kategorie Pro ging es weiter zum Tierberg, Engstligenalp, Metschstand, Fluhseehütte, Iffighorn, Bergstation Leiterli, Alpkäserei Langermatte und wieder ins Ziel beim Camping Seegarten.
In der Kategorie Fun mussten die TP Bergstation Leiterli, Rothorn, Metschstand, Fluhseehütte, Alpkäserei Langermatte angeflogen werden. Beim Endspurt kam es zu einem Kop-an-Kopf-Rennen der beiden X-Alps Teilnehmer Chrigel Maurer und Sepp Inniger. Maurer kam (14:29:51) 2.20 Minuten vor Inniger (14:32:19) durch den Torbogen beim Ziel. Patrick von Känel, X-Alps-Teilnehmer und Weltcup-Pilot, kam um 14:41:33 ins Ziel und wurde Dritter.
Sami Rösti war zum ersten Mal dabei
Der Lenker Sami Rösti war zum ersten Mal bei einem solchen Wettkampf dabei: «Für mich war es ein Vorteil, das Gebiet zu kennen. Die Verhältnisse zum Fliegen waren gut. Für mich war der Anlass perfekt und gut organisiert.» Rösti flog in der Kategorie Pro und einzig der TP Fluehseeli bereitete ihm für die Landung etwas Schwierigkeiten. Hingegen der TP Metsch und Tschenten gingen locker über die Bühne. Rösti landete um 15:48:56 und erreichte damit einen super 13. Platz. Bedenkt man, dass Top-Weltcup-Piloten am Start waren, ist das Resultat eine grossartige Leistung von Rösti.