Giiszichnig: Geissen waren eindeutig in der Überzahl
Letzten Donnerstag, 24. September fand bei idealen und herbstlichen Bedingungen die traditionelle Ziegenschau an der Lenk statt. Es wurden 92 (davon fünf Böcke und sechs Gizis) schön herausgeputzte Tiere auf dem Gadeparkplatz präsentiert. Viele Gäste und Einheimische säumten den schön hergerichteten Schauplatz.
Stolze Züchter mit ihren Missen: Nick und Lukas Bühler mit Anja, Martin Zurbrügg mit Sina, Hansueli Klopfenstein mit Jeny sowie Walter Gobeli mit Regi.
© Markus Bächler
Ein grosser Anteil der aufgeführten Rassen macht nach wie vor die Saanen-Ziege aus. Ebenfalls wurden am letzten Donnerstag auch die Rassen Gämsfarbige Gebirgsziege, Bündner-Strahlen, Nera Verzasca, Toggenburger sowie eine kleine Anzahl Tauernschecken präsentiert. Die beiden Experten Ueli Knutti, Schwenden, und Ferdinand Bergmann, Abländschen, hatten es nicht leicht, aus der sehr guten Qualität die besten Tiere auszuwählen. Ferdinand Bergmann verabschiedete sich nach rund 12-jähriger Expertentätigkeit vom Schauplatz Lenk. Ihm wurde von Ueli Perren ein kleines Präsent überreicht. Ferdinand Bergmann teilte den Züchterinnen und Züchtern mit, dass ab dem Jahre 2028 neu das «Lineare Bewertungssystem» eingeführt werde.
Vier neue Schönheitsköniginnen wurden gekrönt
Bei der Ziegenzuchtgenossenschaft Lenk wählte die Jury die sehr gut punktierte Saanen-Ziege Sina zur neuen Miss Lenk. Eigentümer dieses Tieres ist der bekannte und langjährige Ziegenzüchter Martin Zurbrügg vom Rothenbach an der Lenk. Der Titel Miss St.Stephan der Ziegenzuchtgenossenschaft St. Stephan ging an die maximal bewertete Toggenburger-Ziege Anja im Besitz der Familie Matthias Bühler aus St. Stephan. Die Gämsfarbige-Gebirgsziege Jeny von Hansueli Klopfenstein, Lenk, wurde dank ihrer sehr hohen Punktezahl zur Miss Obersimmental gekürt. Ebenfalls einen Grosserfolg gab es bei Walter Gobeli, Matten (St. Stephan) zu feiern. Seine Bündner-Strahlenziege Regi erhielt mit einer sehr guten Benotung den Titel Miss Randrassen.