Konflager in Neuchâtel vom 24. bis 28. September 2012

Die Reisegruppe aus St. Stephan genoss das schöne Wetter auf dem Schiff.

Die Reisegruppe aus St. Stephan genoss das schöne Wetter auf dem Schiff.

Am Montagmorgen warteten wir alle aufgeregt und voller Vorfreude auf den Zug. Unsere Köchin Heidi Perren und die Kirchgemeinderätin Elke Zbären waren schon mit unserem Gepäck unterwegs. Unser Lager-Motto lautete «Weg der Zeit». Kaum in Neuchâtel angekommen, machten wir einen Fotolauf im alten Teil der Stadt. Den restlichen Nachmittag durften wir individuell verbringen; einige blieben in der Stadt und kauften sich noch etwas ein, andere gingen in die Jugendherberge und spielten dort Fussball oder genossen die Zeit mit den Kollegen im Zimmer. Am Abend besprachen wir den vergangenen Tag, beteten zusammen, spielten «Eile mit Weile» und machten ein Interview, wie wir an unserem 80. Geburtstag auf unser Leben zurückschauen. Etwa um 10 Uhr «wäre» Nachtruhe gewesen, aber wie es in solchen Lagern üblich ist, will und will es am Abend nicht ruhig werden.

Nach dem Frühstück starteten wir den Tag im naheliegenden Park, indem wir unsere Interviews vorlasen und spielten. Unser Picknick genossen wir am Seeufer und einige gingen sogar in den eher kühlen Neuenburgersee baden. Dann besuchten wir das «Latenium». Dies ist ein Museum, das den Verlauf der Menschheit zeigt. Nach dem Abendessen schauten wir den Film «Momo» und machten wie jeden Abend einen gemeinsamen Abschluss mit Beten und einem kurzen Tagesrückblick. Auch in dieser Nacht wurde es nicht sofort still…

Am Mittwoch fuhren wir mit der Bahn auf den Hausberg von Neuchâtel, den Chaumont. Dort kletterten wir wie unsere Vorfahren in den Bäumen herum. Danach gingen wir den «Weg der Zeit» und bekamen einen Eindruck, wie lange es dauerte, bis der Mensch entstand. An diesem Abend schauten wir noch einen Film «in Time». Am nächsten Tag stiegen wir in den Zug Richtung Le Locle. Dort besuchten wir das «Musée d’Horlogerie». Den restlichen Tag verbrachten wir in unserer Jugi mit Bibellesen und Filmbesprechungen. Zum letzten Abendessen gingen wir in die Pinte «Pierre-à-Bot» und genossen dort ein richtig gutes Fondue. Die letzte Nacht war noch lauter, doch mit dem Morgengrauen wurde es schlussendlich ruhig im Haus. Wie bei Lagern so üblich, mussten wir auch dieses Mal die Jugi putzen, doch mit vereinten Kräften ging das schnell. Die Rückreise starteten wir mit einer Schifffahrt bis nach Murten. Wir schauten auch dieses Städtchen noch kurz an, bevor wir die Heimreise ins Simmental antraten. Alle waren von den kurzen Nächten etwas müde und so war diese Fahrt deutlich stiller als die Hinfahrt. Vielen Dank an unsere Begleitpersonen der letzten Konfklasse, Pfarrer Peter Ryser für die verständnisvolle Leitung des Konflagers, Heidi Perren für das tolle Coaching in der Küche sowie Elke Zbären für den Gepäcktransport. Salome Wyssen

Konflager in Neuchâtel vom 24. bis 28. September 2012