Punktelandung des 1. Augustredners

Nach der Landung mit dem Fallschirm wurde der Festredner, Ständerat Adrian Amstutz aus Sigriswil, von Alphornklängen und zahlreichen Besuchern mit grossem Applaus willkommen geheissen.

Thomas Saurer, Luzia Wyssen, Ständerat und Festredner Adrian Amstutz, Käthi Rösti, Fritz Perren, Kilian Wyssen

Thomas Saurer, Luzia Wyssen, Ständerat und Festredner Adrian Amstutz, Käthi Rösti, Fritz Perren, Kilian Wyssen

Traditionell findet die 1.-August-Feier in St. Stephan in Form eines Dorfets als Tagesfeier statt. Der Tourismusverein und der Gemeinderat offerierten allen Besuchern ein Kaffee und ein Gipfeli. Etwas nach zehn Uhr sprangen bei strahlendem Wetter über dem Festgelände aus rund 3000 Meter über Meer zwei Fallschirmspringer aus einem Helikopter ab. Mit Rauchpetarden zeichneten sie ein Herz in den stahlblauen Himmel. Beide Fallschirmspringer landeten haargenau in der Mitte des ausgemähten Landesplatzes, einem Schweizer Kreuz, an der Dorfstrasse 58 in Matten (St. Stephan). «So ein schönes Schweizer Kreuz habe ich aus der Luft noch nie gesehen», schwärmte Ständerat Adrian Amstutz nach seiner Punktelandung.

Anschliessend wurde der Festredner Adrian Amstutz vom Landeplatz ins Festzelt beim Restaurant Bärghölzli begleitet. Musikalisch begrüsst wurden die Gäste von der Ländlerkappelle Brügger. Gemeinderätin Käthi Rösti führte souverän durch das Programm. Nach Darbietungen der Jungjodlergruppe Lenk-Matten-St. Stephan und des Alphornduos Erna Freidig und Irene Zahler ergriff Ständerat Adrian Amstutz das Wort. Beim Helikopterflug von Gsteigwiler nach St. Stephan hatte er Gelegenheit die Landschaft von oben zu betrachten und sich Gedanken über unser Land zu machen. «Wir leben in einem wunderschönen und privilegierten Land», sagte der Festredner. Er rief die Anwesenden dazu auf, weiterhin Sorge zu unseren Werten zu tragen. Das Fundament unseres Landes, die Unabhängigkeit und die Neutralität, dürfen auf keinen Fall aufgegeben werden. Die direkte Demokratie darf nicht durch Richter ausgehebelt werden. In der Schweiz hat das Volk das Sagen.

Nach dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne kam mit Alphornklängen, Jodelgesängen und lüpfiger Ländlermusik eine gemütliche Dorfetstimmung auf, die noch lange zum Verweilen einlud. Das Team des Restaurants Bärghölzli versorgte die Besucher mit Speis und Trank. Am Nachmittag organisierte der Tourismusverein ein Kinderprogramm, an dem viele fröhliche und lachende Kinder zu sehen waren. Beat Zahler

Festredner Adrian Amstutz

Festredner Adrian Amstutz

Die Jungjodlergruppe Lenk-Matten-St. Stephan.

Die Jungjodlergruppe Lenk-Matten-St. Stephan.