Es werden 12 Alterswohnungen gebaut

Ein langersehnter Spatenstich

Für die Stiftung Alterswohnungen Zweisimmen wurde die Nachfrageliste immer länger. Mit dem Spatenstich beginnt nun die zehnmonatige Bauzeit für weitere zwölf seniorengerechten Alterswohnungen.

Ein langersehnter Spatenstich

Vor zehn Jahren ging aus dem damaligen Altersheim, der Clara Bergmann-Stiftung und der Gemeinde Zweisimmen die Stiftung Alterswohnungen Zweisimmen hervor. Parallel zum Bau des Alterszentrum Bergsonne sind durch die damals neu gegründete Stiftung acht Zwei- und zwei Dreizimmerwohnungen erstellt worden. Der nun ins Auge gefasste Erweiterungsbau mit den zwölf komfortablen Alterswohnungen ist zudem ein Anliegen der regionalen Altersplanung.

Weiterhin selbständig bleiben!

Für Barbara Zimmerli, Stiftungsratspräsidentin seit 2005, wurde der Spatenstich am Montag an einer geschichtsträchtigen Stelle ausgeführt. Die Präsidentin lacht:»Vor 100 Jahren wurde hier das ehemalige Spital gebaut. Es wird sicher noch einiges davon zum Vorschein kommen.» Alterswohnungen sind für Leute im fortgeschrittenen Alter, in der Lebensphase des Ruhestandes, der gut und gerne zwanzig bis dreissig Jahre dauern kann. Barbara Zimmerli: «Die Interessierten, davon gibt es eine lange Liste, wollen und sollen weiterhin ein autonomes Leben führen. Sie können aber jeder Zeit die eine oder andere Dienstleistung vom benachbarten Alterszentrum beanspruchen.»

Baukosten 3,5 Millionen

Vor einem Jahr gewann das Projekt «Lodge» der Brügger Architekten AG, Spiez unter sechs beteiligten Architekturbüros. Architekt Heinz Brügger stellte dieses anlässlich des formellen Aktes kurz vor. Das dreigeschossige Gebäude im Minergiestandart kommt zwischen dem Alterszentrum Bergsonne und der Bolgenstrasse zu stehen. Die Lage ist ruhig, gut besonnt und hat eine wunderbare Aussicht. Mit Baukosten von 3,5 Millionen Franken werden neun Zweieinhalb- und drei Dreieinhalbzimmerwohnungen innerhalb der nächsten zehn Monate realisiert. Diese sind mit dem Lift erreichbar, rollstuhlgängig und seniorengerecht ausgestattet. Die Alterswohnungen eignen sich für Senioren, die noch selbständig sind und/oder nur wenig Pflege benötigen. Alle sind über den Notruf mit dem Alterszentrum Bergsonne gekoppelt. Dazu entsteht im Untergeschoss eine Tagesstätte, die unter Umständen als Dreieinhalbzimmerwohnung genutzt werden kann. Fritz Leuzinger

Der Spatenstich zu den neuen Alterswohnungen. Von links: Architekt Heinz Brügger und vom Stiftungsrat Geschäftsführer Bruno Lanz, Präsidentin Barbara Zimmerli, Sekretär Beat Kämpf und Vizepräsident Johannes Matti.

Mit dem Spatenstich beginnt die zehnmonatige Bauzeit. Für Barbara Zimmerli als Stiftungsratspräsidentin und für Architekt Heinz Brügger wird es noch einiges zu tun geben.

Ein langersehnter Spatenstich