Geburtshaus Maternité Alpine ist ins Spital Zweisimmen umgezogen
Am 10./11. Juli herrschte grosses Umzug-Treiben im Geburtshaus Maternité Alpine. Ein Grossteil des Inventars wurde von der Eggetlistrasse ins Spital Zweisimmen transportiert. Zuvor wurden die neuen Räumlichkeiten nach den Bedürfnissen des Geburtshauses saniert und gestaltet.
Baby Nathan, geb. am 9. Juli 2026 und seine Eltern Tamara und Jérôme Speiser waren hautnah beim Umzug mit dabei. Als letzte Familie bezogen sie das Wochenbett an der Eggetlistrasse und wurden dann an den neuen Standort im Spital Zweisimmen verlegt.
Melanie von Allmen-Hauswirth stand der Genossenschaft mit ihrem Wissen als Architektin beim Umbau und der Gestaltung der neuen Räume ehrenamtlich zur Verfügung. Auch die Umbau-Equipe vonseiten Spital STS AG unter der Leitung von Christian Fahrni haben grosse Arbeit geleistet.
Ab sofort steht das Hebammen-Team der Maternité Alpine im ersten Stock des Spitals den werdenden Eltern zur Seite. Das Geburtshaus bleibt dabei eine eigenständige Genossenschaft und hat sich lediglich in den Räumen eingemietet. Vorläufig werden keine geplanten Geburten mehr begleitet – ausgenommen sind Notfälle von Schwangeren kurz vor der Geburt, bei denen der Weg ins nächstgelegene Spital zeitlich nicht mehr möglich ist. Jedoch stehen die Hebammen nach wie vor rund um die Uhr für eine wohnortnahe geburtshilfliche Grundversorgung während der Schwangerschaft und der Wochenbett-Zeit sowohl ambulant wie auch stationär den werdenden bzw. frischgebackenen Eltern zur Verfügung. Die Telefonnummer der Diensthebamme, bleibt unverändert. Ebenso wie das Team sind auch die Verwaltung, Beirat und Förderverein hoffnungsvoll für den Neustart in den neuen Räumen und freuen sich, diese der Öffentlichkeit anlässlich eines Tags der offenen Türe am 8. August 2026 vorstellen zu dürfen.