Zweisimmer Februar-Konzerte

Liebe, Lust und Leid mit einheimischen Musikern

Ein Querschnitt vom berndeutschen Liebeslied bis zu Verdis berühmtem Gefangenenchor: Anlässlich der Zweisimmer Februar-Konzerte sorgten der einheimische Cantate Chor, die Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid für einen erfrischenden Liederabend.

Der ortsansässige Cantate Chor steuerte an den Februar-Konzerten einen bunten Strauss von Liedern bei: eine Spannbreite vom berndeutschen Liebeslied bis zu Verdis berühmtem Gefangenenchor, angefeuert durch die Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid.

Der ortsansässige Cantate Chor steuerte an den Februar-Konzerten einen bunten Strauss von Liedern bei: eine Spannbreite vom berndeutschen Liebeslied bis zu Verdis berühmtem Gefangenenchor, angefeuert durch die Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid.

Dass die Zweisimmer Februar-Konzertreihe kaum mehr vom ortsansässigen Kulturleben wegzudenken ist, bewies einmal mehr der Publikumsaufmarsch am Donnerstagabend. Trotz starken Regen- und Schneefällen beehrte eine stattliche Anzahl Besucher den ortsansässigen Cantate Chor in der Kirche Zweisimmen.

Obschon der Chor traditionell im Dezember mit geistlichen Werken auf der Bühne steht, wurden parallel wacker weltliche Gesänge verschiedener Gattungen für den vielversprechenden Liederabend geprobt. Dass intensiv gearbeitet wurde und es den Sänger/-innen Spass machte, kam in den lebendigen Darbietungen zum Ausdruck. Die Gratwanderung, einen Liederabend zu bieten, war geglückt. Die grossen Anforderungen an die Sängerinnen und Sänger wurden dank sorgfältiger Vorbereitung bravourös gemeistert.

Wohltuend, erfrischend, keck eröffnete der Cantate Chor Zweisimmen unter der Leitung von Klaus Burkhalter den breiten Querschnitt durch die weltliche Chorliteratur. In berndeutschen Liebesliedern, von Hansruedi Willisegger für Chor a cappella gesetzt, kamen die klaren, lebendigen Stimmen zum Tragen. Wohltuend, ergreifend bis witzig wirkten «S’isch äben e Mönsch uf Ärde», Vom Himmel abe chunnt e Stärn», «Du fragsch mi, wär i bi» bis «Wenn ig es Burechätzeli wär. Der bunte Reigen setzte sich mit neuromantischen Blumenliedern für Frauenchor und Klavierbegleitung von Arthur Furer fort. Einzigartige Klänge, rasant und zugleich deutlich gesprochene Worte, rhythmische Wechsel, erforderten von den Ausführenden grosses Umstellungs- und Einfühlungsvermögen, die sie mit Leichtigkeit meisterten.

Die Zuhörenden erobert – intensiv und erfüllend

Charme und Lebensfreude blickte ebenso in den Zwischenspielen durch: Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid entfachten mit pianistischem Feuerwerk Emotionen. Flink glitten die beiden im vierhändigem Spiel in Tschaikowskys Blumenwalzer und dem Rondo Brillant von Moscheles über die Tasten. Im vierhändig klavierbegleitenden Liebesliederwalzer von Johannes Brahms folgte eine weitere Schönheit der Chorliteratur.

Charme und Lebensfreude verbreiteten die strahlenden Stimmen, von Reichenbach am Flügel angefeuert, in auserlesenen Opernchören von Rossini, Carl Maria von Weber und Verdi. Dank erstaunlichem Umstellungs- und Einfühlungsvermögen der Sängerschar kamen die facettenreichen Musikstile mit ihrer Andersartigkeit und den eigenen Schönheiten zur Geltung. Auffallend war, wie jeder kleinste Wink des Chorleiters entsprechend umgesetzt wurde.

Sowohl für die Mitwirkenden als auch für die Zuhörenden war es ein erfüllender Abend. Erst nach beglückendem Da Capo von Verdis Gefangenen Chor mit mitsingendem Publikum wurden Chor und Pianisten in das unreale Wetter entlassen. Heidy Mumenthaler

Die beiden Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid.

Die beiden Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid.

Der ortsansässige Cantate Chor steuerte an den Februar-Konzerten einen bunten Strauss von Liedern bei: eine Spannbreite vom berndeutschen Liebeslied bis zu Verdis berühmtem Gefangenenchor, angefeuert durch die Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid.

Der ortsansässige Cantate Chor steuerte an den Februar-Konzerten einen bunten Strauss von Liedern bei: eine Spannbreite vom berndeutschen Liebeslied bis zu Verdis berühmtem Gefangenenchor, angefeuert durch die Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid.

Der ortsansässige Cantate Chor steuerte an den Februar-Konzerten einen bunten Strauss von Liedern bei: eine Spannbreite vom berndeutschen Liebeslied bis zu Verdis berühmtem Gefangenenchor, angefeuert durch die Pianisten Reto Reichenbach und Jean-Jacques Schmid.