Informationen des Stiftungsrats

Schloss Blankenburg: Wechsel im Stiftungsrat

Hans-Jörg Pfister hat per 10. Oktober 2012 als Präsident des Stiftungsrates Schloss Blankenburg demissioniert. Seine Verdienste für das Schloss Blankenburg sind gross.

Initiant der ersten Stunde

Er gehörte zu den Initianten erster Stunde, gründete mit Gleichgesinnten die Interessengemeinschaft «Schloss Blankenburg» und arbeitete fortan unermüdlich als Präsident der IG und später als Präsident der Stiftung. Der Weg zum Erwerb der Liegenschaft war nicht frei von Hindernissen. Hans-Jörg Pfister nutzte seine Beziehungen zum Grossen Rat des Kantons Bern und zur Regierung für die Anliegen der Interessengemeinschaft, den Einwohnern des Simmentals und des Saanenlandes das historische Gebäude zu erhalten. Die Stiftung Schloss Blankenburg dankt ihm an dieser Stelle herzlich für seine Arbeit.

Robert Wampfler übernimmt den Vorsitz

Als Präsident des Stiftungsrates ist der bisherige Vizepräsident Robert Wampfler, Blankenburg und Bern, gewählt worden. Für den austretenden Stiftungsrat Peter Germann konnte Klaus Meinen aus Boltigen gewonnen werden. Bereits in der Interessengemeinschaft hat Klaus Meinen die Gemeinde Boltigen vertreten.

Schloss Blankenburg als Drehort für Spielfilm

Wir benutzen die Gelegenheit auf einige Aktivitäten im Schloss hinzuweisen: Anfang April fand der erste Anlass im Schloss Blankenburg statt. Bis Ende Jahr werden gegen tausend Gäste im Schloss gewesen sein, sei’s an Trauungen, Geburtstagsfeiern, grösseren Sitzungen oder Tagungen. Im Weiteren diente das Schloss als Drehort in einem Spielfilm. An der Kulturnacht konnten wir uns erstmals als Stiftung präsentieren. Wir freuen uns sehr, dass im kommenden Jahr wieder Trauungen an sieben Daten möglich werden und sind positiv überrascht, dass selbst ein Paar aus Übersee bei uns heiraten will. Unsere Webseite orientiert Interessierte über Aktivitäten auf Schloss Blankenburg.

Gerichtsaal in neuem Kleid

Gleichzeitig haben wir dringend nötige Reparaturen und Restaurationen an die Hand genommen. So präsentiert sich zum Beispiel der Gerichtssaal in einem neuen Kleid. Die vergangene Zeit auf Schloss Blankenburg war nicht lärmig und nach aussen gerichtet. Wir mussten uns zuerst in den Räumen eines leeren Schlosses zurecht finden.

Schloss Blankenburg

als schweizerisches Museum des Scherenschnitts ?

Seit einiger Zeit sind wir mit dem Schweizerischen Verein des Scherenschnitts in ernsthaften Gesprächen, für ein «Schweizerisches Museum des Scherenschnitts» grosse Teile des Schlosses für eine dem Stiftungszweck entsprechende Nutzung zu vermieten.

Ein wichtiger Schritt war die Entwicklung des Projektes. Sobald es der Stand des Projektes zulässt, werden die Stiftung und das künftige Museum gemeinsam informieren.

Nicht tangiert sind die Trauungen und die Nutzung für grössere und kleinere Veranstaltungen. Anlässe wie bisher sind also weiterhin möglich. Gerne heissen wir Sie als Gäste willkommen.

Wir danken allen, die uns mit finanziellen Mitteln unterstützt haben und es auch in Zukunft tun möchten. Vor allem freuen wir uns über die vielen Stimmen, die uns ermuntern, an unseren Bemühungen festzuhalten. Der Stiftungsrat