Volksschule Zweisimmen
Skirennen mit Kostümen und Tagesbestzeiten
Die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Zweisimmen starteten am vergangenen Dienstag, 3. März am Rinderberg ins traditionelle Schülerskirennen. Ein Projekt, das ohne Freiwilligenarbeit nicht durchgeführt werden könnte.
Anna Wiedmer war das schnellste Mädchen aus den Klassen 5 und 6.
Es war das letzte Schülerskirennen für die Mädchen und Jungen der neunten Klassen. Und sie hatten mit Kostümen aller Art dafür gesorgt, dass sie nicht allein mit den Rennzeiten glänzen mussten. Während sich die einen in Bademantel und Shorts in den Lauf begaben, wurden auch vielfältige Tierkostüme an den Start gebracht. Das erklärt, warum der eine oder andere am vergangenen Dienstag vielleicht einer Giraffe oder einem Haifisch in der Gondel hinauf zum Rinderbergspitz begegnete. Auf einer Piste in der oberen Sektion, die ziemlich hart war, aber dafür bis zum letzten Rennfahrer hielt, flatterten Katzenohren, Haifischzähne und Stummelschwänzchen im Fahrtwind.
Der Ehrgeiz, eine sensationelle Zeit herauszufahren, trieb die 3. und 4. Klassen an, dicht gefolgt von den 5. Klassen sowie den Sechstklässlern. Schliesslich standen auch noch die Jugendlichen der Oberstufe am Start und durchfuhren professionell den Bügel der Zeitmessung. Auch wenn einige hier und da strauchelten, ein Tor ausliessen oder gar im entgegengesetzten Takt der Tore ihr Rennen fuhren, waren am Ende alle gesund wieder ins Tal zurückgekehrt.
Am Mittag gingen dann noch bei nicht ganz einfacher Unterlage die jüngsten Schülerinnen und Schüler aus Kindergarten und 1./2. Klasse an den Start. Das OK hatte sich aufgrund der hohen Temperaturen kurzfristig für eine Rennverlagerung hinauf zum Birrmoos-Lift entschieden. Die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer lieferten ein tolles und spannendes Rennen. Entsprechend erwartungsvoll waren dann die Gesichter der Kinder und auch Eltern, als am Nachmittag an der Rangverkündigung die Podestplätze ausgerufen wurden. Sonnenverwöhnt und ausgestattet mit einem Badetuch traten die Kinder und Jugendlichen am späten Nachmittag den Heimweg an.
Und so sah es aus, als der «Haifisch» ins Rennen ging.