Inferno-Triathlon vom 18. August 2012
Überraschender 3. Rang vom Team Sputnik bei den Couples Frauen
Bei wunderschönem Wetter mit angenehmen Temperaturen startete Iris Zwahlen von Hünibach ihr Rennen. Nach nicht ganz einer Stunde übergab sie an Jolanda Tschanz von Zweisimmen. Nach 9,8 Stunden erreichte das Sputnik Frauen Couple den ausgezeichneten dritten Schlussrang.
Iris Zwahlen und Jolanda Tschanz auf dem Podest!
Bei wunderschönem Wetter mit angenehmen Temperaturen startete Iris Zwahlen von Hünibach um 6.15 Uhr mit der Disziplin Schwimmen. Dank den äusseren Bedingungen fiel es für einmal nicht schwer, sich um diese Zeit ins Wasser zu stürzen. Nach nicht ganz einer Stunde stieg sie wieder aus dem Wasser und übergab, an 6. Stelle liegend, an Jolanda Tschanz von Zweisimmen. Sie machte sich mit dem Rennvelo auf den Weg von Oberhofen nach Meiringen über die grosse Scheidegg nach Grindelwald. In den flachen Passagen bekundete Jolanda Tschanz etwas Mühe, doch der lange Aufstieg auf die grosse Scheidegg kam ihr sehr entgegen und sie machte einige Ränge gut. «Die Beine waren sehr gut und ich hatte einen guten Rhythmus. Es machte richtig Spass», meinte Jolanda.
Nach etwas über vier Stunden erreichte sie die Wechselzone in Grindelwald. Dort stieg sie pausenlos um aufs Bike und machte sich rollend weiter über Stock und Stein. Das grösste Hindernis war die kleine Scheidegg, doch auch dies meisterte Jolanda Tschanz mit Bravour. Langsam machte sich aber die lange Anstrengung bemerkbar, es setzten einige Krämpfe ein und sie befürchtete, sogar das Rennen aufgeben zu müssen. Doch sie biss sich durch und realisierte nach der zweitbesten Zeit auf dem Rennvelo mit 2,9 h noch die drittbeste Zeit auf dem Bike. Jolanda Tschanz war eine der einzigen Frauen, die beide Rad-Disziplinen übernommen hatte.
In Stechelberg übergab Jolanda wieder an Iris Zwahlen. Sie musste zu Fuss noch die letzten harten Höhenmeter bis nach Mürren bewältigen. Mit einer konstanten Leistung konnte Iris den dritten Zwischenrang bis ins Ziel bringen.
Nach 9,8 Stunden erreichte das Sputnik Frauen Couple den ausgezeichneten dritten Schlussrang. «Auf den langen Strecken begleiteten mich immer wieder Leute, die ich kenne, ebenso motivierten mich die vielen Hopp-Rufe.
Da vergisst man das Leiden und wenn man am Schluss noch auf dem Podest stehen darf, dann ist das Entschädigung genug,» meinte eine sichtlich glückliche Jolanda Tschanz im Ziel.
Katrin Leumann