EHC Lenk-Zweisimmen

Junioren und Moskito im Torrausch

Am vergangenen Sonntagabend präsentierte sich eine topp motivierte Juniorenmannschaft auf heimischem Eis. Die Truppe mit Spielern des HC Gstaad-Saanenland/EHC Lenk-Zweisimmen/HC Château-d’Oex dominierte die Partie von A bis Z. Die Moskito sind in dieser Saison einfach nicht zu bremsen. So gewinnen sie Spiel 11 und 12 und bleiben weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze. Die Piccolo absolvierten ihr letztes Meisterschaftsturnier auf heimischem Eis. Trotz strahlender Kulisse verloren sie jeweils knapp.

Trainer Jäss ist stolz auf seine Truppe.

Trainer Jäss ist stolz auf seine Truppe.

Junioren

Coach Urs Heiniger war zufrieden, konnte er doch wieder einmal mit fast drei kompletten Blöcken antreten. Dies sehr zum Leidwesen des EHC Rheinfelden, welcher mit nur neun Feldspielern angereist war. «Bringt Tempo in den Match und lasst den Gegner laufen. So werden sie müde!», so die Worte des Coachs während den ersten Spielminuten. Die Junioren setzten dies um und die Tore fielen in regelmässigen Abständen. Ein Spiel wie durch Butter.

So war es schon fast schwierig, die Konzentration zu behalten. Die Heimmannschaft zog die Pace bis zum Schluss durch. Kaja Blumenthal stand erstmals während den ganzen 60 Minuten zwischen den Pfosten und durfte dieses Debut mit einem Sieg abschliessen. Der Überflieger in den Reihen des HC GSL/EHC L-Z hiess einmal mehr Sebastien Blum. Der Turbostürmer buchte insgesamt zehn Scorerpunkte. Daneben sei aber die Leistung des ganzen Teams erwähnt. Tolle Vorstellung Jungs. Coach Heiniger wünscht sich nun für den Saisonabschluss am kommenden Sonntag in Schwarzenburg eine ebenso solide Leistung. Namens der Mannschaft bedankt er sich bei den Zuschauern für die Unterstützung während der vergangenen Saison. HC GSL /EHC L-Z:EHC Rheinfelden, 15:4 (7:2; 5:2; 3:0).

Moskito zum Ersten

Am 13. Februar fand das letzte Heimspiel dieser Saison gegen den EHC Adelboden statt. Der Gegner trat unerwartet schwach auf und so wurde das Spiel sehr einseitig. Die Moskito störte dies nicht gross. 23 Mal durften sie jubeln. Für die Zuschauer war das Spiel bei so vielen Toren nicht mehr so interessant. So wurde auch solidarisch für den Gegner applaudiert. Die Adelbodner hatten den Support auch bitter nötig. Von ihrer Seite war kein einziger Fan anwesend. Trotz Einbahnhockey zeigten Deubis Jungs Freude und Spass am Eishockey und das ist das Wichtigste. EHC L-Z/HC GSL:EHC Adelboden, 23:2 (7:1; 7:0; 9:1)

Moskito zum Zweiten

Vergangenen Samstag reisten die Moskito nach Unterseen. Das Hinspiel wurde seinerzeit klar mit 12:0 gewonnen. Trainer Daniel Deubelbeiss stellte fest: «Vor dem Spiel herrschte eine lockere Atmosphäre in der Mannschaft. Zu locker? Das erste Drittel war einfach schlecht. Keine Motivation, kein Wille, keine Freude. Hey Jungs, was ist bloss los mit euch?» So sprach er in der Pause ein Machtwort. Das erste Drittel vergessen und nochmals ganz von vorne beginnen. Die Scheibe wieder tief in das Drittel spielen. Die zweiten 20 Minuten gelangen schon bedeutend besser. 4:2 stand es nach 40 Spielminuten. Die Jungs wurden vom Trainer nochmals ermahnt: «Das Spiel ist noch lange nicht gewonnen!» Dem SC Unterseen gelang der Anschlusstreffer und endlich war der Match lanciert. Die Supporter sahen schlussendlich doch noch Eishockey. Clà Frei und Simon Buchs holten zum Doppelschlag aus und ein drei Tore Vorsprung war realisiert. Deubis Fazit nach der Zitterpartie: «40 Minuten hatten meine Jungs gebraucht, um endlich Hockey zu spielen. Gegen eine stärkere Mannschaft darf man sich das nicht erlauben. Interlaken war uns läuferisch und technisch überlegen. Kompliment an den Gegner. Dennoch gewannen wir schliesslich mit wenig Aufwand und grossem Ertrag mit 3:8.»

SC Unterseen-Interlaken:EHC L-Z/ HC GSL, 3:8 (1:1; 1:3; 1:4).

Piccolo ohne Glück

Welch ein Bilderbuchwetter für das Heimturnier der Piccolo an der Lenk-Arena. Die Gegner von Brandis, Biel und Schwarzenburg freuten sich ebenfalls. Die Truppe von Trainer Jäss Ziörjen kämpfte von A bis Z unermüdlich, leider aber ohne Wettkampfglück. Bis auf ein Spiel war jeder Match hart umstritten. So auch das Spiel gegen den EHC Biel, welches in letzter Sekunde auch noch verloren ging. Die beste Leistung zeigten die Heimpiccolo gegen den Turniersieger Brandis. Trotz unermüdlichem Fight blieb am Ende der vierte Platz. Dennoch, Jäss zeigte sich zufrieden mit seinem Girl und den Jungs: «Hei Giele und Modi, es war einfach super, euch auf dem Eis zuzuschauen. Trotz Niederlagen habt ihr den Kopf fast nie hängen lassen und immer weiter gekämpft! Bravo.» Als Dessert der Saison folgt nun noch das zweitägige Turnier in Grindelwald vom 6./7. März 2010. Alle, die schon an solchen Anlässen dabei waren wissen, dass dies für die Mannschaft jeweils ein unvergessliches Erlebnis wird. Let’s go Piccolo! Doris Wälti