Gold für Simmentaler Kegelklub Alpenrose

Kegelklub Alpenrose aus Zweisimmen gewann B-Meisterschaft

Kegelklub Alpenrose aus Zweisimmen holte in der Kategorie B Gold bei den Jahres-Meisterschaften.

Kegelklub Alpenrose aus Zweisimmen holte in der Kategorie B Gold bei den Jahres-Meisterschaften.

Für den Freien Keglerverband Berner Oberland (FKVBO) endete am Samstag ein erfolgreiches Verbandsjahr. Im Rahmen des Familienabends wurde der Elitekegelklub Harder aus Ringgenberg BE geehrt, amtierender Schweizer Meister, Cup- und Jahres-Meisterschaftssieger. Die Jahres-Meisterschaft der Kategorie B gewann der Kegelklub Alpenrose aus Zweisimmen.

Mit dem Familienabend am Samstag in Forst-Längenbühl endete für den Freien Keglerverband Berner Oberland (FKVBO) das Verbandsjahr 2012, das äusserst erfolgsgekrönt gewesen war. Die 59. Schweizer Kegelmeisterschaft im Rössli Heimberg war – wie bereits die letztjährige – reibungslos verlaufen. Ausserdem hatten Einzelkämpfer wie auch Klubs der Freien Berner Oberländer herausragende Leistungen erbracht, ob an der Schweizer Meisterschaft oder bei den verbandseigenen Cupspielen und Meisterschaften. Als absoluter Schweizer Meister im Einzel wurde Andres Schärz aus Thun ausgezeichnet; er hatte 1649 Kegel und 101 Babeli, sprich Neuner, geschafft. Er ist Mitglied des FKVBO-Elitekegelklubs Harder aus Ringgenberg BE, der es mit 820.20 Kegeln zum amtierenden Schweizer Meister 2012 bei den Klubs gebracht hat. Eine weitere Goldmedaille hatte Schärz beim diesjährigen FKVBO-Einzelcup mit 500 Treffern geholt. Überdies hatte Harder den Klubcup 2012 mit 476,4 Kegeln für sich entschieden.

Spitzenklubs der Freien Berner Oberländer

Auch bei den verbandseigenen Jahres-Meisterschaften hatte Harder die Nase vorn; er lag mit grandiosen 5853.00 Kegeln auf Platz eins. Damit blieb er der König unter den Spitzenreitern im Berner Oberland. Aber auch der A-Kegelklub Sporting aus Heimberg durfte stolz sein auf seine Leistung. Mit 5648.20 Kegeln hatte er sich als der zweitstärkste FKVBO-Kegelklub auf dem dritten Rang positioniert. Silbergewinner war der Stadt-Berner Kegelklub Riedbuebe aus Neuenegg mit 5698.40 Kegeln.

Bester der Kategorie B war der Kegelklub Alpenrose aus Zweisimmen; mit stolzen 5472.14 Punkten nahm er die Goldmedaille entgegen. Gehrihorn aus Frutigen holte mit 5460.20 Kegeln Silber. Bronzegewinner der Kat. B war der Kegelklub Stockhorn aus Thun mit 5427.40 Treffern.

Als beste Berner Oberländer C-Klubs erwiesen sich Leu und Enzian aus Reichenbach im Kandertal sowie Fiescherlicka aus Grindelwald. Leu gewann die Goldmedaille mit 5363.60 Kegeln, Fiescherlicka holte Silber mit 5291.33 Punkten. Der erst einjährige Kegelklub Enzian erhielt mit 5250.20 Treffern die Bronzemedaille.

Erste Schülermeisterschaften

Ein weiteres Highlight für den FKVBO war der Kegelkurs für Schülerinnen und Schüler im Rössli Heimberg. Im Rahmen des Thuner Ferienpasses war er während der Sommerferien erstmals durchgeführt worden. Daraus ergaben sich erste Schülermeisterschaften im August und Oktober. Die Gewinner stammten alle aus Steffisburg: Luca Schöpfer mit 551 Kegeln und 5 Neunern, Pascal Zumbach mit 484 Kegeln und Marc Wanzenried mit 449 Kegeln. «Damit die Tradition gewordene Randsportart auf Dauer überlebt, ist es wichtig, für Nachwuchsspieler zu sorgen», so der FKVBO-Vorstand. Ausserdem fördere der Präzisionssport bei den jungen Menschen Disziplin, Durchhaltewillen, Konzentration, aber auch den Sinn für Kameradschaft und Zusammenhalt.

Grund zum Feiern

Der traditionelle Familienabend am Samstag belohnte die Kegelsportlerinnen und -sportler für ihre Einsätze und grossartigen Resultate im Laufe des vergangenen Vereinsjahres. Nach monatelangen zähen Wettkämpfen standen an diesem Abend Zusammenhalt und Kameradschaft im Zentrum. Zwischen den Ehrungen genoss die aufgestellte Festgemeinde das gemütliche Beisammensein mit feinem Nachtessen und vielfältiger Tombola. Für Kurzweil sorgte das Duo Amadino, das zum Mitsingen, zum Tanzen und zum Frohsein animierte.