Supermotard Team Simmetal

Tagessieg von Jörg Knutti und Kimi Kammer in Roggwil

Der Sieger Jörg Knutti.

Der Sieger Jörg Knutti.

Das Supermotard Team Simmetal konnte an den letzten Rennen dieser Saison, in Roggwil (Bern), gleich zwei Sieger feiern. Jörg Knutti und Kimi Kammer dominierten ihre Kategorien.

Jörg Knutti

Jörg konnte am vergangenen Wochenende, mit grosser Freude, seinen ersten Tagessieg einfahren. Bereits am Samstag überzeugte er im Zeittraining und startete als dritter aus der ersten Reihe. Im ersten Rennlauf noch etwas verhalten, verlor er auf der Startgeraden zwei Plätze, liess sich aber davon nicht beunruhigen. Die Strecke war zu Beginn noch teilweise nass, was die meisten Fahrer dazu veranlasste, mit Regenreifen zu starten. Jörg entschied sich für Slicks, sowohl am Hinter- wie auch am Vorderrad. Im Verlauf des Rennens sollte sich diese mutige Entscheidung auszahlen. Die Strecke trocknete immer weiter ab und Jörg konnte sich in den letzten Runden gar an der Spitze absetzen und den ersten Lauf klar für sich entscheiden.

Im zweiten Lauf verteidigte er seinen Startplatz und driftete als dritter in die erste Kurve. Er fuhr sehr konstant und erreichte regelmässig Spitzenzeiten. Er klebte dem Zweitplatzierten lästig am Hinterrad und startete drei Runden vor Rennende ein Überholmanöver. Rad an Rad kämpften die Rivalen auf der Bremse am Kurveneingang, wo sie sich berührten und Jörg dabei die Herrschaft über sein Motorrad verlor. Blitzschnell richtete er seinen Töff wieder auf und konnte ganz knapp vor seinen Verfolgern wieder ins Geschehen eingreifen. Der Kampf um Platz zwei war zwar verloren, doch mit dem Sieg im ersten und dem dritten Rang im zweiten Lauf wusste Jörg: «Das ist der Sieg!»

Mit insgesamt acht Podest Plätzen, davon zwei Siegen, gehörte Jörg Knutti in dieser Saison zu den besten Fahrern in der Motorrad-Kategorie Promo. Leider hatte er zwei Totalausfälle und zwei schlechte Platzierungen aufgrund technischer Defekte. Seiner fahrerischen Konstanz über die ganze Saison hinweg verdankt er den sechsten Schlussrang in der Gesamtwertung. Nach einer langen und kräfteraubenden Saison war der Erfolg in Roggwil (Bern), vor vielen Fans aus dem Simmental, ein verdienter und versöhnlicher Abschluss.

Erich Bieri

Nachdem Erich Bieri sich entschieden hatte, die Rennen in Ramsen (Schaffhausen) nicht zu bestreiten, konnten wir ihn in Roggwil (Bern) wieder anfeuern. Immer wieder musste Erich in dieser Saison mit Rückschlägen, bedingt durch Verletzungen, kämpfen und hatte seine Ziele noch nicht erreicht. Gerade deshalb wollte er sich bei den letzten Rennen in Roggwil noch einmal ins Rampenlicht stellen. Doch, und man hätte es ahnen können, verletzte er sich im Training am Samstag am linken Knöchel und hatte damit grosse Probleme beim Schalten. Mit plagenden Schmerzen kämpfte er um einen Platz in den Top 20, was er mit dem 23. Schlussrang leider nicht erreichte.

Kimi Kammer

Kimi erwischte einen guten Start und verteidigte seinen dritten Startplatz spielend. Bereits in der zweiten Runde nutzte er die erste Gelegenheit und überholte im Offroad-Teil gleich die beiden Spitzenreiter, Ropraz Gauthier und Kevin Wälti. Kimi konnte bis zur drittletzten Runde seine Führung halten, musste sie aber nach einem Verschalter wieder an Kevin abgeben. Dieser hätte mit einem Sieg noch Chancen zum Meistertitel gehabt, stürzte aber in der zweitletzten Kurve und Kimi konnte sich die 25 Punkte schnappen.

Im zweiten Lauf setzte sich Kevin Wälti gleich an die Spitze und versuchte wegzufahren. Als er jedoch wenig später erneut zu Fall kam, übernahm Kimi die Führung und liess sie sich nicht mehr nehmen. Mit dem Triumpf in beiden Läufen ist Kimi Kammer der klare Sieger der Kategorie Kids im letzten Rennen. Der neue Schweizermeister 2013 heisst Ropraz Gauthier, vor Vizemeister Kevin Wälti und dem drittplatzierten Kimi Kammer. In Roggwil (Bern) ebenfalls klassiert waren: Alain Rieder (Fraubrunnen) Rang sieben, Mintra Yada Wälti (Boltigen) Rang acht und Oumar Diallo (Matten, St. Stephan) auf Rang neun.

In der Kategorie Quad International erreichte Beat Zeller den vierten Schlussrang. Ebenfalls die «Ledermedaille» gewann Roland Mani bei den Quad National.