Apex Race/Sputnik Team

Eine unglaubliche Leistung ist vollbracht!

Einander unterstützen mit Elastikseilen.

Einander unterstützen mit Elastikseilen.

Gut zwei Woche ist es her, als das Sputnik-Team (Patrick Griessen, Oliver Gyger, Fabrice Monti di Sopra und Anita Lehmann) nach vier erlebnisreichen, kräftezehrenden aber unvergesslichen Tagen, als sechsbeste Mannschaft, das Ziel des Apex Adventure Race in Interlaken erreicht hat. Mittlerweile sind die vier wieder ausgeschlafen, die Blasen an den Füssen am Verheilen und die Muskeln wieder entspannter. Dieses Non Stopp-Rennen verlangte den Teilnehmer alles ab. Kondition, Organisation, Durchhaltevermögen, Orientierungssinn und Zusammenhalt. Ohne Schlaf, Non-Stopp durchhalten und das immer zu viert. Von den gestarteten 18 Mannschaften haben sechs die ganze Strecke geschafft und das Ziel erreicht. Sieben Teams mussten vorzeitig aufgeben und fünf Teams haben eine verkürzte Version bestritten. Diese Übersicht zeigt, wie anspruchsvoll dieses Rennen ist und dass wirklich nur die zähesten dies bestreiten können. 17 000 Höhenmeter und ca. 500 km waren zu Fuss, mit dem Bike und dem Kanu/Rafting zu bewältigen. Der Streckenverlauf war den Teilnehmern vor dem Start nicht bekannt. Dieser musste mit Kompass, Karte und Roadbook navigiert werden.

Die erste Etappe führte zu Fuss von der Schynige Platte 89 km über Faulhorn-Grindelwald-Männlichen-Kleine Scheidegg-Grosse Scheidegg runter an den Brienzersee.

Die zweite Etappe begann mit einer 25km langen Kanu-Strecke über den Brienzersee, gefolgt von einem kleinen Abstecher zu Fuss auf den Harder und wieder runter, wo es mit dem Bike über Habkern Richtung Emmental ging und von dort ins Teufental-Schwanden-Sigriswil bis ins Justistal und dann nach Beatenberg. In Beatenberg machte das Team noch einen kleinen Abstecher bis zur Mittelstation vom Niederhorn und wieder runter nach Neuhaus. Von dort paddelte das Team mit dem Kanu 25 km über den Thunersee bis nach Gwatt. Dort musste eine vierstündige Zwangspause eingelegt werden. Leider war das Wetter zu dieser Zeit, wie so oft in diesen Tagen, nass und kalt, so dass Pädi, Oli, Fabrice und Anita draussen im nassen Gras schlafen mussten. Da jedoch die Müdigkeit mittlerweile so gross war, brauchte es nicht viel, bis alle einschlafen konnten. Nach der Pause führte sie der Weg weiter ins Simmental. Wegen schlechtem Wetter wurde der Klettersteig an der Simmenfluh abgesagt und die vier mussten zu Fuss den Wanderweg hoch, um dort einen Posten abzustempeln. Nach dieser Übung gings mit dem Bike über das Heiti nach Erlenbach Richtung Boltigen. Dort gab es eine kleine Verschnaufpause auf dem Riverraft bis Därstetten. Dieser Weg musste aber wieder zu Fuss zurückgelegt werden bis Boltigen zu den Bikes. Diese wurden wieder gesattelt und ab gings Richtung Heimat (Zweisimmen) wo beim Sputnik bereits einige Freunde, Fans und Familie auf das Team warteten, um sie mit einem Applaus auf die weitere Strecke zu schicken. Die Verfassung der vier in Zweisimmen war gut, jedoch waren bereits einige Blasen das Ergebnis langer Lauf-Etappen in nassen Schuhen. Von Zweisimmen aus führte die Strecke, mit kleinen Abstechern nach links und rechts des Tales, über Hahnenmoos nach Adelboden. Dort wurde nach einem 15 minütigen Powernap das Bike gegen die Joggingschuhe getauscht und der Weg nach Kandersteg zum Oeschinensee in Angriff genommen. Dort erwartete die vier ein 1½ stündigen Orientierungslauf. Weiter ging die Etappe übers Sattelhorn ins Kiental. Langsam aber sicher war unser Team müde und froh, endlich das Ziel in Interlaken vor Augen zu haben. Schliesslich hatten sie es geschafft und ausser mit ein paar Blasen und müden Beinen sind Pädi, Oli, Fabrice und Anita gesund im Ziel angekommen. Sie können stolz auf ihre sensationelle Leistung sein!! Alle sind sich einig, dass dies bestimmt nicht das letzte Adventure Race für sie war…

Abstempeln des letzten Postens im Ziel!

Abstempeln des letzten Postens im Ziel!